Rennberichte aus 2014

Platz 1 bei den 24 Horas Villafranca de Cordoba in Spanien

Ich habe es noch immer nicht ganz realisiert. So viele Impressionen, Erfahrungen und viele neue Freunde und deren Unterstützung. Ein Wochenende, ein Abenteuer, ein Rennen, mit einem schmeichelhaften Ergebnis für uns, welches ich niemals vergessen werde. Ich brauche ein paar Tage um mich zu sammeln, bevor ich ausführlich berichten kann. Aber vorab ein großes Dankeschön an alle die dieses ermöglicht haben.

ISYKO Kartracing 24 Horas Villafranca de Cordoba
ISYKO Kartracing 24 Horas Villafranca de Cordoba
RyanAir und das Wetter in Köln sowie Malaga
RyanAir und das Wetter in Köln sowie Malaga

Nachdem wir aus "technischen Gründen" nicht mehr bei diversen 12h und 24h Rennen auf Mallorca an den Start gehen, haben wir den "Flug" in neue Dimensionen gewagt... Das 24h Villafranca, auf dem spanischen Festland. Wir sind der Einladung des Veranstalters gefolgt...


Diesesmal sollte es ein "ganz anderes Rennen", ein wirklich neues Abenteuer werden.


1.600,- EUR für ein 24h Rennen, statt 1.700,- EUR für ein 12h Rennen, ließen uns nicht lange überlegen. Wir haben erfahren dürfen, das es für uns Hobbykart Sportler doch noch Veranstaltungen gibt, die ein ausserordentliches Maß an "Herzblut" und "Leidenschaft", seitens des Veranstalters, erkennen lassen.


Es war ein top organisiertes Rennen auf einer unfassbar tollen Strecke, mit einem glücklichen, aber durchaus verdienten Ausgang, für uns.

Platz 7 und 19 in Grimma

Isyko 24er Grimma 2014
Isyko 24er Grimma 2014

Isyko fährt beim 24er vom Grimma auf Platz 7 und 19 !!

Ein tolles Team hat sich in der hochklassigen 24 Stunden Rennen sehr gut geschlagen. Für das Raceteam waren Andre, Björn, Roy, Stefan und der alte Mann am Start. Bei Orange fuhren Carina, Alex, Marco, Hanky und Steve.


Nicht zu vergessen die Chef´s Netty und Kotti die alles Super organisiert hatten! Nächstes Jahr sind wir bestimmt wieder dabei. Gruß Mallo

Isyko Kartracing
Isyko Kartracing
Isyko Orange
Isyko Orange

Race for Help 2014 - Isyko auf Platz 4

Rfh Grimma 2014
Rfh Grimma 2014

Für Isyko waren Dennis, Sascha, Carina, Roy, Andre am Start.

Nicht zu vergessen die Old-Stars Wolle und Kotti als Chefs im Ring.

Platz 3 beim RuR 2014 in Halver

Platz 3 für Isyko
Platz 3 für Isyko

Die Ausbeute der drei Teams die für Isyko in Halver gefahren sind.

1. Isyko Kartracing

2. Hot Rod by Isyko

3. Isyko Orange

Mallorca ist für uns nur noch Geschichte...

Kettenlos durch die Nacht... Das DIsaster der 24h Mallorca 2014!
Kettenlos durch die Nacht... Das DIsaster der 24h Mallorca 2014!

Die 24h von Mallorca 2014, eine Bilanz…

Eigentlich bin ich jemand der gerne Rennberichte schreibt. Dieses Mal jedoch wird es kein Rennbericht, es ist eine Art Zusammenfassung der Ereignisse. Der Anspruch sachlich zu bleiben und keinen persönlich anzugreifen, steht dabei im Vordergrund, wobei ich trotzdem Kritik üben und meine Enttäuschung zum Ausdruck bringen möchte. Ich weiß auch dass man es selber erstmal besser machen muss, kann ich aber in Sachen Kartevent nicht, aber in meinem Tätigkeitsfeld bin ich stets bemüht…

Vorab… Wir hätten mit dem Ausgang des Events, von einer Platzierung will ich nicht reden, weil einige Teams Ausfälle mit Gutschriften und andere Teams Ausfälle ohne Gutschrift zu verzeichnen hatten, auch haben sich 2 Teams, die sich auf dem Monitor vor uns befanden, nachvollziehbar dazu entschieden, das Event vorzeitig zu beenden, ehrlich zufrieden sein können.

Die Überlegung das Event vorzeitig zu beenden, stand bei uns in der Nacht auch zur Debatte, wobei wir uns im Team dann aber auf einen anderen Ablauf geeinigt haben. Mehr dazu aber später…

AVIA Racing (1), Daytona Racing (2) und CTD-Vortuna Racing Linz (3), haben dieses Event dominiert und zu Recht die Spitze unter sich ausgemacht, wobei SCHNITZELALM lange da vorne mitgemischt hat. Besonderes Augenmerk gilt hier den Kartfreunden aus Österreich, die hatten viele definitiv nicht auf der Rechnung.

Aber dahinter hätte es wirklich spannend werden können! Gerechnet hatte ich mit AVIA, DAYTONA, LINDE, BOSCH, SCHNITZELALM, BKS, DREAM, wir als ISYKO (Ich weiß, Hochmut kommt vor dem Fall…) und weitere nominell stark besetzte Teams, wobei die Vergangenheit gezeigt hat, dass BKS, BOSCH und auch SCHNITZELALM durchaus schonmal in unsere Reichweite kommen könnten.

Wir sind mit Carina, Alex, Roy, Dennis, Michael und Stefan für das Rennen, in unserem Rahmen, sehr gut aufgestellt gewesen, wobei Wolle, Jürgen, Jeanette und ich, die Betreuung gut im Griff hatten. Wie immer wurde von unserer Seite alles akribisch vorbereitet und somit war unser Wunschergebnis Top 5 eigentlich gar nicht mal so unverhohlen, wobei wir wussten, das es wenn, ein schwerer, ereignisreicher Weg werden würde.

Am Mittwoch haben wir zum ersten Mal die Kartbahn besucht, wobei sofort aufgefallen ist, dass die Ersatzkartflotte und somit auch die Trainingflotte „aufgestockt“ worden war. Ich bin erst mal davon ausgegangen, dass es sich hierbei u.a. auch um 2 Karts handeln könnte, welche bei dem 12er im Oktober 2013 „verunfallt“ und vom Veranstalter persönlich als „nur noch Schrott“ bezeichnet wurden. Das kann aber eigentlich (ich schreibe bewusst „eigentlich“, weil ich nichts unterstellen will) nicht der Fall gewesen sein, weil aus meiner Sicht, in der Rennkartflotte keine wirklich neuwertigen Rahmen (bis auf die zuletzt aufgestockten Karts), zu erkennen waren.

Donnerstags waren wir dann frühzeitig an der Strecke und haben wohlwollend festgestellt, dass der angedachte Zeitplan eingehalten wurde und es somit pünktlich ins Teamchefmeeting ging.

Begrüßt wurden wir vom Veranstalter unter anderem in etwa mit den Worten: „… wir haben dieses Jahr einen Teilnehmerrekord mit 22 Teams, wobei es auch 26 Teams hätten sein können. Wir haben uns aber auf 22 Teams beschränkt, damit es hinterher nicht wieder diese Diskussionen um unterschiedliche Karts gibt, wie in der Vergangenheit…“ Weiter: „…Die Werkstatt hat sich selbst übertroffen und in Rekordzeit die Karts Tip Top vorbereitet…“. Und: „…wir haben eine neue Boxenüberdachung, deshalb haben wir die Seiten für Tankstelle und die Fahrerwechsel getauscht…“ Des weiteren: „…Die Standzeit beim Tanken wurde von 90 auf 120 sec erhöht. Grund hierfür ist die Tatsache, das jetzt nicht mehr mit einfachen Öl aus der Druckluftpistole die Kette nach dem Tanken geölt wird, sondern mit neuem hochwertigen Kettenspray. Deshalb wurden auch 2 parallele Tankplätze geschaffen, um ohne Probleme zu gewährleisten, das 4 Karts gleichzeitig zum Tankstopp einfahren könnten…“ Auch: „…wir haben uns Verstärkung zur Überwachung der Abläufe in der Box geholt…“. Die Verstärkung begrüßte uns mit den Worten: „…wenn sich jemand bei mir wegen einer Bestrafung beschwert und diskutiert, dann schalte ich die Uhr aus, so das aus der Standzeit auch schon mal 15 min werden können…“

Danach hat der Rennleiter das Wort übernommen. Es wurden diverse Punkte aus dem Reglement besprochen, wobei insbesondere auf die vielen neuen Kameras, zur Strecken- und auch der Boxenüberwachung, hingewiesen wurde. Alles soll nachvollziehbar sein und soll konsequent geahndet werden, jede Berührung, jedes Überfahren wird definitiv bestraft. Bei dem Thema Boxeneinfahrt und einem evtl. berühren der Reifenstapel gab es dann Diskussionen um die Bestrafung. Vom Veranstalter war eine Zeitstrafe von 10min gewünscht. Von der Rennleitung wurde diese eher mit 5 min ausgemacht. Ein Ersatzkart würde es nur bei nicht selbstverschuldeten Defekten geben, hierbei liegt die Entscheidung bei der Rennleitung. Es gibt jetzt auch eine tolle Nummerntafelbeleuchtung auf dem Frontschild und alle Karts sind vom Veranstalter mit einem LED Rücklicht ausgestattet, welche auch von diesem auch eingeschaltet wird. Eigene Beleuchtung ist nicht erlaubt. Bedenken wegen der wenigen Streckeposten und Ihre nicht immer interessierte Anwesenheit, wurden mit dem Hinweis auf den Funk, mit dem jeder Streckeposten ausgerüstet wird, aus dem Weg geräumt. Blaue Fahne gibt es nicht, Blocken sei nicht erwünscht. In der Pacekart Phase ist die Boxengasse ist so lange geöffnet bis das Pacekart zum ersten Mal die Boxeneinfahrt passiert hat. Dann die Kartauslosung…

Das von mir geloste Kart #2, war jetzt nicht der Renner, konnte aber im freien Training am Freitag gut im Feld mitfahren, wobei es hier ja auch nur um die goldene Ananas ging und die restlichen Teams noch lange nicht alles auf die Strecke gebracht haben, bzw. mit diversen technischen Problemen zu kämpfen hatten. Bei uns hingegen lief es zum ersten Mal annähernd rund.

Während der Kartvorbereitung und des freien Trainings haben wir diverse Mängel am Kart festgestellt. Hierzu gehörten: Achsschenkel Lager/Bolzen hatte zuviel Spiel, Lenkstangenlager hatte zuviel Spiel, Sitz gebrochen, Seitenkastenaufnahme gerissen. Andere Teams haben bereits während des Trainings Ihre Karts bemängelt und somit war in der Werksstatt reger Betrieb. Nach Rücksprache mit dem Rennleiter und der Werkstatt, haben wir mit einem Zettel unsere Mängel beschrieben, welchen wir Donnerstagabend ins Kart klebten.

Freitagmorgen, waren diese Mängel augenscheinlich behoben, wobei wir dann aber festgestellt haben, dass unser rechter Vorderreifen platt war, welcher dann von der Werkstatt auch umgehend gewechselt wurde.

Im Qualiy haben wir uns dann ein wenig verzockt. Wir haben etwas zu lange gewartet und als Micha auf die Strecke fuhr, fing es an zu tröpfeln und die bis dahin gefahrenen Zeiten waren für uns unerreichbar. Am Ende 12 von 22, gewünscht hatten wir uns irgendwo 8 bis 10.

Dann ein pünktlicher Start des Events wobei sich die Teams auf der Strecke zurückhaltend und fair zeigten. Das Event musste dann nach kurzer Zeit wieder abgebrochen, weil die Zeitnahme nicht funktionierte. Kurz danach gab es den Neustart mit ursprünglicher Qualiy Aufstellung.

Bereits nach kurzer Zeit kam Dream in die Box. Vergaser undicht, das Problem hatte Dream schon im freien Training (raus mit Ersatzkart, wie lange die Jungs hiermit unterwegs waren weiß ich nicht). Wir waren die nächsten. Roy wurde immer langsamer, dann kurzzeitig wieder etwas schneller um dann nur rollend mit schräg stehendem rechtem Vorderrad in die Box zu eiern.

Die Mutter des Achsbolzen war weg… einfach weg, hatten wir doch am Vorabend genau diesen Achsschenkel als „lose“ bemängelt. Der Schaden wurde dann in der Werkstatt behoben, wobei uns durch die Rennleitung kein neues Ersatzkart zur Verfügung gestellt wurde, weil diese auf den Zuruf: „Die sind eingeschlagen!“ reagiert hat und sich selbst nicht von der eigentlichen Ursache in Kenntnis gesetzt hat. Ich war geschockt und hatte bereits zu diesem Zeitpunkt resigniert… Andere Teamchefs forderten mich zwar dazu auf, dass ich auf ein Ersatzkart bestehe, aber die Werkstatt musste den Anweisungen der Rennleitung Folge leisten und durfte uns somit kein Ersatzkart bereitstellen. Das war’s für mich! Wir sind von der vorletzten Positionen aus weitergefahren wobei ich mich enttäuscht zurückgezogen habe. Eine spätere Gutschrift von 13 Runden, welche in einer Teamchefbesprechung, abgesegnet wurde und auch die ernstgemeinte Entschuldigung durch die Rennleitung, konnte meine Stimmung nicht mehr aufhellen.

Unter anderem hatten wir genau dieses Teil bemängelt, genau dieses!!! Wurde da einfach nur die Schraube nachgezogen, oder was haben die gemacht? Die Rennleitung die mit unzähligen Kameras ausgerüstet ist, reagiert auf Zuruf? Unfassbar!

Unser erster Tankstopp verlief recht chaotisch. Es waren 3 Teams zum Tanken in der Box. Sollte eigentlich kein Problem sein, aber es gab entgegen der Aussage des Veranstalters keine wirklichen 2 Tankplätze, geschweige denn 2 wirliche Plätze zum Kette ölen! Entweder wussten die Jungs von der Tankstelle nicht Bescheid, oder sie waren überfordert. Wir hatten noch Glück, das vor uns Linde und Bosch am Tankplatz standen. Die haben wirklich zügig das Tanken durchgezogen und das Kette schmieren teilweise selber übernommen, so dass wir mit nur 5 sec überziehen vom Tankstopp davon kamen. Also 3 Karts zum Tanken wird mehr als knapp, 4 Karts ohne Zeitverlust nahezu unmöglich!!!

Irgendwann dann fingen die Ketten der Karts an daher zu fliegen. Die Erklärung dafür war seitens der Verantwortlichen schnell gefunden. Bei einem unserer Tankstopps, bemerkte ich dem „Boxenchef“ gegenüber: „…oha, das wird aber die Nacht der langen Ketten…“. Seine Antwort hierzu: „… wir wissen auch den Grund dafür. Ihr fahrt ständig zu aggressiv über die Curbs!“. „… und deshalb längen sich die Ketten?“, fragte ich. Er gab darauf keine Antwort…

Ich weiß nicht bei wie vielen Teams die Kette den Geist aufgegeben hat, ich wusste nur früher oder später sind wir auch dran… Selbst die anwesende Presse versuchte vehement die „Kettenreaktion“ schön zu reden: „… das mit den Ketten ist doch ganz normal. So hart wie hier über die Curbs gefahren wird, ist das doch kein Wunder…“.

Also ehrlich meine Lieben. Irgendwann reicht es! Das grenzt einfach an Hochmut, sorry. Die Jungs und Mädels im Kart, die Teamverantwortlichen drum herum… Da sind durchaus Leute dabei die sich ein wenig in Sachen Kart und Technik auskennen und gegenüber den Verantwortlichen des Events, rein fachlich und technisch evtl. sogar etwas mehr Erfahrung und Wissen aufweisen können. Mehr will ich an dieser Stelle nicht dazu sagen!

Es kam wie es kommen musste, auch wenn die Teams für die Kettenschmierung zwischenzeitlich selbst verantwortlich gemacht wurden, wobei sich unerfahrene auch schon mal Verbrennungen vom Auspuff zugezogen haben. Weitere Ketten verabschiedeten sich, insbesondere auch während einer Pace-Kart Phase die wieder mal wegen einer „Kettenreaktion“ eingeleitet wurde. Dann gab es auch keine Ersatzkarts mehr, weil viele davon bereits auf der Strecke waren und andere schon als Teileträger her halten mussten. Darauf hin erfolgte der notwendige Eventabruch…

Alle Karts sollten zu einem Kettencheck in die Werkstatt. Mein erster Gedanke war: „Die können das Event annullieren… Wie wollen die Verantwortlichen das jetzt regeln? Das sind Teams bei, welche bereits mehrfach eine „Kettenreaktion“ hatten, einige bekamen ein Ersatzkart andere wiederum nicht. Was ist mit den Teams wie wir, die noch keine „Reaktion“ hatten? Die sind doch jetzt im Vorteil!“. In der Haut der Verantwortlichen wollte ich jetzt ehrlich nicht stecken…

Es kam zu einem kleinen Chaos, was in dieser Situation aber auch nachvollziehbar war… Teamchefbesprechung… Die Uhr sollte weiterlaufen. Diskutiert wurden jetzt u.a. die Gesamtfahrzeit, evtl. Fahrzeitüberschreitungen, anstehende Fahrerwechsel, etc. Die Teams sollten so tun als ob das Event weiterläuft, wobei eine durch den Eventabruch evtl. hervorgerufene Fahrzeitüberschreitung von der Rennleitung gesondert behandelt wird. Für einen gewissen Zeitraum sollte es nach Vorstellung des Veranstalters zu einem „Ghostevent“ werden, wobei alles vor dem geistigen inneren Auge wie gehabt weiterlaufen soll…

Aber erstmal wurde das Garagentor zu gemacht und die Teams warteten vor verschlossenen Türen. Dann die Aufforderung die Karts selber vor die Werkstatt zu schieben und auf den Kartwagen zu heben, was auch bereitwillig von allen Teams vollzogen wurde. In der Werkstatt wurden die Ketten dann teilweise erneuert, teilweise nachgespannt. Es durfte je Team ein Teammitglied mit in die Werkstatt. Unser Kart wurde mit einer neuen Kette bestückt, wobei das Kettenrad und Ritzel nicht getauscht wurde. Die Werkstatt hat sich sichtlich Mühe gegeben, um alle Karts zeitnah in Augenschein zu nehmen und dementsprechend zu warten.

Derweil besprachen sich die Verantwortlichen und die Rennleitung fernab des Geschehens, so dass die Teams das weitere Einbringen der Karts in die Werkstatt selber organisierten. Auch das Ausbringen und Aufreihen der Karts wurde von den Teams selber übernommen…

Es gilt an dieser Stelle die Fairness und das Miteinander der Teams hervorzuheben! Was war jetzt eigentlich? Parc Ferme oder nicht? Darüber gab es keinerlei Weisungen, geschweige Überwachung, zumindest nicht nach dem Werkstattbereich. Einige wirkliche Sportsmänner aus unterschiedlichsten Teams hielten sich während der anhaltenden Unterbrechung stets bei den Karts auf, um diese „zu bewachen“. Ohne Missgunst wurde sich wortlos darauf geeinigt, dass die Situation als Parc Ferme gelte und so wurde dann doch jemand, mit Druckluftprüfer in der Hand, freundschaftlich davon in Kenntnis gesetzt…

Das „Ghostevent“, welches vor dem inneren Auge weiterlaufen sollte, wurde dann doch beendet. Das eigentliche Event sollte jetzt so weiterlaufen, wie es zu Eventabbruch geendet hat. Das heißt: Die jeweils in den Kart gesessenen Fahrer mussten wieder rein (einige davon waren aber bereits im Hotel), die Positionen, die jeweiligen Fahrzeiten und die Eventuhr sollte da weitergeführt werden, wo sie bei Eventabruch angehalten wurde(n). Die ausgefallene Zeit sollte hinten dran gehängt werden.

Das wie, warum und weshalb es jetzt doch hierzu, kann ich nicht beurteilen, weil ich an vorausgegangen Besprechung entnervt nicht mehr teil genommen habe.

Die Karts gingen, nach annähernd 3,5 Stunden Unterbrechung, erneut auf die Strecke und wurden von der Rennleitung positionsgemäß aufgestellt und nach einer Einführungsrunde ins Rennen geschickt. Hierbei habe ich jedoch nicht nachvollziehen können, warum die Positionen von der Rennleitung so bestimmt wurden, wie sich der Gesamtstand auf dem Monitor darstellte. Nach meinem Ermessen hätte die Positionierung wie zu dem Zeitpunkt des Eventabruch vorgenommen werden müssen. Auch wenn es jetzt nicht unbedingt zum eigentlichen Eventergebnis beigetragen haben muss, aber der Verlauf des Events wurde hiermit zumindest teilweise beeinflusst.

Das Event nahm seinen weiteren Verlauf. AVIA konnte sich jetzt von der Spitze aus unaufhaltsam absetzten, hätten Sie vor Eventabruch das Feld noch von weiter hinten „aufrollen“ müssen. Leider hatte Linde dann nach ca. 5 gefahrenen Runden wieder erneut eine „Kettenreaktion“. Auch wenn es nicht uns betraf, so war ich doch zumindest innerlich betroffen, weil ich mir vorstellen konnte wie es im Team Linde brodelte.

Jetzt wir… Michael fuhr seinen angefangenen Turn zu Ende und übergab nach dem Tankstopp an Dennis. Genau eine Runde, ich war noch nicht vom Tanken wieder ganz vorne in der Box, da rollte Dennis mit „einer motorischen Kettenreaktion“ in die Box und kam vor der Werkstatt zum Stehen. Zusätzlich war sein Overall mit Benzin durchtränkt, weil die Frontschildhalterung, an der das Batteriegewerk der Beleuchtung befestigt war, abgebrochen ist und dabei den Überlaufschlauch des Tanks beschädigt hatte.

Wie sich herausstellte haben wir eine Motorklammer verloren, sich deswegen der Motor gelöst und die neue Kette eine bekannte Reaktion gezeigt. Ich war überfroh, das jetzt niemand zu sagen wagte: „… ihr fahrt zu aggressiv über die Curbs…“ Dennis bekam ohne Diskussionen ein Ersatzkart, mit welchem er über 2 Sekunden pro Runde langsamer war… Das Thema Ersatzkart will ich nicht weiter beschreiben, es ist aber nicht gerade rühmlich, das beim „Einfahren“ eines Ersatzkarts durch die Werkstattcrew, dieses mit "ohne Bremse" spektakulär im Kies gelandet ist! Für mich war es das jetzt! Ich wollte umgehend abbrechen! Für mich war das jetzt eine wirklich nicht mehr tragbare und auch nicht entschuldbare Situation, die Enttäuschung hierzu sitzt tief und ich will nicht immer der diskutierende Besserwisser sein. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass jedes Team, wie auch immer, irgendwann mal in der Werkstatt war und das nicht nur wegen der „Kettenreaktion“.

Ich will mich nicht weiter über das allseits diskutierte Thema Preis – Leistungsverhältnis auslassen, hierzu gab es nicht nur meinerseits mit dem Veranstalter bereits ausgiebige Unterredungen. Nur soviel… Es waren wirklich Top Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz am Start. Einige dieser Teams und viele Piloten sind in diversen Rennserien unterwegs. Denen kann man einfach nichts vormachen! Hier werden vor den Langstreckenrennen die diversen Verschleißteile grundsätzlich ausgetauscht. 100,00 bis 150,00 EUR pro Kart müssten doch drin sein, wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert. Die Teams würden das umgehend bemerken und honorieren. Wenn sich dann, der im Motorsport allseits bekannte „Technikteufel“ einschleicht, dann kann man dem Veranstalter auch keine Vorwürfe machen. In diesem Fall jedoch war es genau das Gegenteil. Alleine das Vergaserbild auf der FB Seite „vor dem Baden – nach dem Baden“, wirft Bedenken auf. Darf ein Vergaser überhaupt „vorher“ so aussehen? Mein lieber Herr Gesangsverein… Da macht sich doch auch jeder seine Gedanken darüber, wie es z.B. den Ketten und anderen technischen Bauteilen in der Winterpause ergangen sein könnte.

In der Nacht haben wir im Team folgende Vereinbarung getroffen: Ein Eventabruch wäre für alle zu Schade, weil sich jede(r) auf das Kartfahren gefreut hat, dafür Urlaub genommen, teilweise mit Familie und Freunden. Alle haben viel Geld in die Hand genommen, es geht hierbei ja nicht nur um den jeweiligen Anteil am Startgeld, sondern auch um Flug und Hotel. Malle ist nun mal was absolut einzigartiges! Die Teams, die Strecke, das miteinander auf und neben der Strecke, die Freunde die man nur selten sieht, teilweise sogar nur in Malle, eben das gewisse Etwas, dem Malle Flair.

Also haben wir folgendes beschlossen: Ab jetzt ist es für uns nur noch ein Ticketturn! Wir betrachten es jetzt halt nicht mehr als die 24 Stunden von Mallorca, sondern nur noch als Spaß an der Freud zum Kart fahren. Hierbei halten wir uns an die vorgegeben Regeln des Veranstalters, auch wenn diese „hin und wieder“ beschlossen und nicht diskutiert sind und wir greifen nicht negativ ins Renngeschehen ein. Zum Ende wollen wir dann nicht in der Ergebnisliste auftauchen und auf unsere evtl. Platzierung sollen dann andere Teams aufrücken.

Die Stimmung stieg wieder und die Lust am Kart fahren auf Malle kam erneut auf. Dennis wechselte nach unzähligen Runden mit dem Ersatzkart wieder aufs „richtige“ Kart und gab Gas.

Wir haben eine echt konstante Teamleistung an den Tag gelegt und unsere internen Zeiten lagen dicht beieinander, wobei Stefan, als unbekannter „Rookie“ in unserem Team, das ihm geschenkte Vertrauen unter Beweis stellte und sich als 100% kompatibel präsentierte.

Stefan war und ist ein vollwertiges Teammitglied, auf den man sich in jeder Situation verlassen kann, der fehlerfrei durch seine Schnelligkeit und Sicherheit im Kart beeindruckt und neben dem Eventgeschehen mit seiner bemerkenswerten Art und Weise für gute Laune gesorgt hat! Danke Stefan, Dir und auch Jasmin! Ihr habt Euch toll ins Team eingebracht, das ist nicht immer selbstverständlich!

Unsere Speedcat Carina hat eine schier unglaubliche Performance an den Tag gelegt. Alle waren wirklich beeindruckt und Ihre Zeiten waren die Besten im Team. Ich glaube schon, dass der eine oder andere sich verwundert die Augen gerieben hat, wenn Speedcat Carina auf der Strecke „vorbei geschlichen“ ist. Diesen Respekt, nicht nur in unserem Team, hat Carina sich in Malle wirklich verdient.

Roy, der an Carinas Zeit knabberte, diese aber nicht knackte. Unser Roche, der immer wieder mit guter Laune und rennsportlicher Begeisterung, Akzente im Team setze um immer wieder für neue Motivation zu sorgen.

Alex, unser Mr. Zuverlässig! Schnell, fehlerfrei und beim Überholen und Überrunden einer der Besten. Im Kart auf Malle ist Alex einfach nur Alex. Es macht Spaß ihm im Kart zuzusehen und man sieht das Freude am Fahren hat. Kaum Schlaf, immer zur Stelle. Bei der Kartvorbereitung in Sachen Technik unverzichtbar. Alex sieht alles, findet alles, macht alles.

Michael, der Souveräne. Lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Unser unbestrittener Qualiy und Startfahrer. Neben seiner Schnelligkeit, besticht er durch seine Besonnenheit auf der Strecke. Da liegen niemals die Nerven blank. Micha sagt was er denkt und bringt als Teamplayer immer wieder die notwendige Ruhe und Gelassenheit mit, um die Dinge so zu nehmen wie sie sind.

Dennis, unser Strahlemann. Ich kann mich nicht erinnern, ihn jemals mürrisch oder schlecht gelaunt gesehen zu haben. Dennis fährt alles, ohne zu klagen. Holt auch aus dem letzten Eimer das Beste raus und wartet immer und überall auf Regen, wo er seinen Popometer vollends zu Geltung bringt! Auf Dennis ist jederzeit Verlass, wo andere verzweifeln, zeigt er, dass es doch geht.

Wolle unser Teamchef. Der Unermüdbare. Egal wie lange ein Rennen dauert, egal welche Widerungen zu bewältigen sind. Wolfgang macht das auf seine erfahrene, witzige Art, die jeden mitreißt. Wolle Du bist der Beste.

Das Event war noch nicht vorbei. Zwischenzeitlich hatten wir bei einem Tankstopp gesehen, dass unser Gaszug nur noch von einem Draht „gehalten“ wurde. Vorsichtshalber haben wir einen weiteren Werkstattbesuch vorgenommen, wobei wir wieder kein Ersatzkart zur Verfügung gestellt bekommen haben. Ich konnte mich hierzu auch nicht weiter äußern, weil das durchaus ein „Selbstverschulden“ hätte sein können. Die Werkstatt hatte uns bei der technischen Abnahme, unserer Pedalverlängerung für Carina, darauf hingewiesen, dass durch die geänderte Fußhaltung der Gaszug in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Also hab ich den Mund gehalten.

Der Werkstatt gehört trotz alledem ein Lob. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine wirklich anhaltende Ruhephase, die Jungs waren wirklich ständig unter Strom. Die hohe Anzahl der Teams, die auftretenden Defekte und die damit bemessene geringe Zeit, forderten zwar ihren Tribut, aber ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, das die Jungs die Teams im Stich lassen. Aber auch der beste Schrauber ist nur so gut, wie das ihm zur Verfügung gestellte Material. Das die Jungs, wie auch immer, die Nerven behalten haben… Respekt!!!

Es kam zwischenzeitlich zu einer weiteren Teamchefbesprechung, in der es zu einer Entscheidung kommen sollte, ob es zu Zeitgutschriften wegen der „Kettenreaktionen“ vor dem Eventabruch, geben sollte. Diese Abstimmung brachte hervor, das die Teams mit einer „Kettenreaktion“, welche kein Ersatzkart bekommen haben eine Gutschrift bekommen, die Teams mit Ersatzkart bekommen keine. Aus meiner Sicht eine fragwürdige Entscheidung, auch wenn sie unter den Teamchefs abgestimmt wurde, weil alle Teams die vor dem Eventabruch eine „Kettenreaktion“ definitiv benachteiligt gewesen sind.

Wer aufmerksam gelesen hat, wird bemerkt haben, dass ich hier niemals von einem Rennen, oder von Motorsport geschrieben habe. Das beruht wiederum darauf, das der Veranstalter während der gerade erwähnten Teamchefbesprechung in ähnlicher Form gesagt hat: „Das ist keine Motorsportveranstaltung, sondern ein Event…“ Diese Äußerung war u.a. einer der Gründe, warum ein Team dieses Event vorzeitig beendet hat.

Ein weiteres Team packte seine Sachen, als es mit mehrstündiger Verspätung, für das Berühren der Reifenstapel während der Boxeneinfahrt mit einer 5 min Zeitstrafe belegt werden sollte. Es war nicht das einzige Team, dem dieses Missgeschick passiert ist, aber Sie sollten bestraft werden. Auch haben nicht alle Teams korrekt vor der Haltelinie in der Box angehalten. Diese Missgeschicke wurden auch von mehreren Teams gesehen und kommentiert, teilweise auch von den Verursachern zugegeben. Strafen gab es hierfür hingegen, trotz der 3- fachen Kameraüberwachung der Boxeneinfahrt und trotz Androhung konsequenter Bestrafung, nicht für alle. Die Reaktion des abgereisten Teams ist absolut nachvollziehbar. Der Veranstalter und die Rennleitung hätten bei der Teamchefbesprechung eher kleinere Brötchen backen sollen. Keiner ist ohne Fehler und Tadel. Da nutzt auch keine hochwertige Technik, wenn diese nicht für solche angedrohten Konsequenzen herbeigezogen wird.

Ein weiteres Problem ergab sich in der Kommunikation zwischen den Veranstaltern selbst. Da wurden bei Teamchefbesprechungen auf der einen Seite der Strecke Absprachen getroffen, welche auf der anderen Seite der Strecke teilweise lauthals für null und nichtig erklärt wurden. Das ist ein no go! Insbesondere auch deshalb, weil dabei die eigentlich vorauszusetzende und zu erwartende Umgangsform auf ein bescheidenes Niveau gesunken ist.

Zum Ende gab es dann noch „Kettenreaktionen“ und ein Team sollte dann doch eine Strafe wegen Fahrzeitüberschreitung während der Eventunterbrechung ausgesprochen bekommen. Der finale Zieleinlauf war bei weitem nicht so stimmungsvoll, wie in den Jahren zuvor. Es fehlte ganz einfach das gewisse etwas, was vorausgegangene Zieleinläufe mit sich brachten. Die Ursache hierfür mag an den „Ketten- und anderen Reaktionen“ liegen, oder auch an der verhaltenden Freude, dass es endlich, wie auch immer, vorbei ist.

Fest steht, wer sich für ein solches Event verantwortlich zeigt, muss für eine klare Linie und klare Verhältnisse sorgen, das steht außer Frage und das wird bestimmt von vielen befürwortet. Ein strengerer Ton gehört durchaus dazu, um eine gewisse Disziplin unter den Teilnehmern hervorzurufen. Fakt ist aber auch das sich alle Teilnehmer auf Augenhöhe bewegen sollten.

Da stehen sich der Veranstalter mit der Rennleitung sowie der Werkstattcrew auf der einen Seite und die teilnehmenden Teams, vertreten durch gestandene Privatleute, von Firmen, bzw. Sponsoren beauftragte Verantwortliche, proffesionelle Motorsportler, Geschäftsführer, Firmeninhaber, als Teamchefs und Fahrer auf der anderen Seite gegenüber. Arroganz und Hochmut haben auf beiden Seiten nicht zu suchen. Fehler die, egal von wem, gemacht werden, gehören zugegeben. Missstände, egal in welcher Form, sollten beim Namen genannt werden und nicht in zweifelhaftes Schön- und Ausreden enden.

Nicht jeder der den Finger hebt und etwas zu bemerken hat gehört in die Schublade „ach der schon wieder…“, nicht über jeden der etwas zu bemängeln hat, sollte gleich geurteilt werden „dem kann man eh nichts recht machen…“, nicht jeder, der 2x nachfragt, evtl. weil er es beim ersten Mal nicht mitbekommen, oder auch nicht verstanden hat, ist mit „dämlich“ zu titulieren, nicht jeder sich anders als erwartet verhält, will den anderen „lächerlich“ machen.

Lächerliches Verhalten mag ja von der einen oder anderen Betrachtungsweise aus unterschiedlich zu bewerteten sein. Trotzdem sollte die Achtung und der Respekt, wenn von der einen Seite gefordert, aber nicht nur von der anderen Seite erbracht werden müssen.

„Lächerlich, das ist doch lächerlich, also…“ So wurde unsere Entscheidung vom Veranstalter mehrfach in unserem Beisein bewertet, als wir ihm mitteilten, das wir an der Siegerehrung nicht teilnehmen wollten und gerne unsere Kaution umgehend zurückhaben wollten, um das Event dann verlassen zu können. Unsere Entscheidung hatten wir den anderen Teams weitestgehend mitgeteilt und keines hat sich wirklich verständnislos geäußert.

Unserem Wunsch nicht in der Ergebnisliste berücksichtigt zu werden, damit andere Teams nachrücken könnten, wurde wie gehört nicht stattgegeben. Es hieß dann: „Platz 6 für ISYKO, die aus unerklärlichen Gründen der Siegerehrung fernbleiben…“, oder ähnlich.

Lächerlich ist… Wie gesagt, darüber lässt sich streiten. Aber es ist Schade, weil wir uns in keiner Form etwas zu Schulden haben kommen lassen. Mein Team und ich sind als bisher regelmäßige Malle Teilnehmer maßlos enttäuscht, dass es von Jahr zu Jahr, von Event zu Event, immer wieder Material- und Reglementdiskussionen gibt, egal in welcher Form. Dieses Mal war es besonders heftig, auch weil nicht wirklich Lehren aus den vorausgegangenen Mißständen gezogen worden sind.

Wir waren nicht auf der Siegerehrung, doch es gab wohl die eine oder andere Kritik seitens verschiedener Teams und auch eine „Pokalverweigerung“, aber ein paar erklärende Worte, seitens des Veranstalters, zum chaotischen Geschehen während des Events, sind wohl nicht gefallen. War dann wohl alles in Ordnung…

Das war’s mit Malle

Isyko Orange belegt Platz 6 im FTC in Essen

FTC Essen
FTC Essen
Marco + Mallo für Orange
Marco + Mallo für Orange

Platz 3 und 4 im ersten Lauf zum RRR 2014

Isyko Platz 3 mit Dennis + Daniel
Isyko Platz 3 mit Dennis + Daniel
Orange Platz 4 mit Marco + Mallo
Orange Platz 4 mit Marco + Mallo

 

UPDATE 13.03.2015

Was steht an...

 

24 Stunden Grimma

Lap's Kartcenter

Grimma (Sachsen), D

29.-30.08.2015

 

24 Horas Open Kart

Ciudad de los Califas

Villafranca (Andalusien), ES

17.-18.10.2015

RRR Cup 2013 Endstand
P1 Streetfighter RT

P2 Adler GP

P3 ISYKO Kartracing

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P8 ISYKO Orange p.b.Ma²

GTR Ranking 03.2015

German Team Championship

P23 ISYKO Kartracing

 

Endstand 2014 in der GTR

GTR Liste 22.02.2015.pdf

P17 ISYKO Kartracing

P64 ISYKO Orange p.b.Ma²