Rennberichte aus 2013

Erlebnisse aus unseren Rennen...

ISYKO siegt bei den 12h auf Malle

24.09 - 27.09.2013

12 Std von Mallorca 2013
12 Std von Mallorca 2013

Die 100h von Malle 2013 (Untertitel: 3+12h Rennen Mallorca 2013, bei Rechtschreibfehlern, unsachgemäßen Be- oder Umschreibungen, ist mir dann wohl evtl. das Talent ausgegangen, gell Holli) Auch wenn es „nur das kleine Malle Rennen“ war, diese 4 Tage + 4Stunden im Oktober, von Donnerstag den 24.10 um 0:00, bis Sonntag den 27.10 um 3:00 (wer jetzt nachrechnet… es gilt die Sommerzeitumstellung zu bedenken!), waren für mich die anstrengendsten, die ich je im Zusammenhang Malle und Kart erlebt habe… Nach dem 12er 2012, wo wir schon mit einer Recht großen Truppe unterwegs waren, wollten 2013 noch mehr mit… Es hat sich in unseren Reihen rumgesprochen, was für ein außergewöhnliches Erlebnis, diese Rennen auf Malle darstellen. Am 4.6.13 (es sollten schon früh Flug, Hotel und Mietwagen gebucht werden) wurde auf FB eine entsprechende Gruppe gegründet um das Abenteuer Kartfahren auf Malle unter Dach und Fach zu bringen. Unglaublich… innerhalb weniger Stunden waren wir fast komplett! Alex, Roy, Öni, Knöbi, Patrick, Björn, Andre, Carina, Hänky, Gälli und Yannick standen als Fahrer fest. Das Team beschloss aber auch: Mallo muss mit!!! Also wurde Mallo ohne sein Wissen einfach mit gebucht (weiteres hierzu folgt)… Doch nicht nur die Fahrer standen fest. Netty, Anja, Fiona, Dorothea, Julchen, Kotti, Wolle und Jürgen waren ebenfalls dabei. Damit waren wir jetzt 19 + Mallo… Doch damit nicht genug. Die Familie Hachenberg beschloss dem Familienoberhaupt die Malle Reise zum anstehenden 50. Geburtstag zu schenken.

Also wurde Uli mit gebucht und wir waren 20 + Mallo… Mallo… Wie erkläre ich es ihm und vor allem Nicole, dass er gebucht wurde und dabei sein muss (Im Vorfeld hatte Mallo gesagt, das er nicht kann, weil der Familienurlaub auf den Kanaren ansteht)!?!?! Was macht man(n), wenn man sich nicht traut anzurufen? SMS sei Dank, man schreibt ein paar Zeilen. Am nächsten Tag klingelt mein Handy „Nicole Mobil“ war darauf zu lesen… Oha, jetzt kriegst Du einen drüber dachte ich. Nicole eröffnete das Gespräch mit: Warum traust Du Dich nicht anzurufen? Ich hatte keine passende Erklärung, doch dann kam völlig unerwartet: Max (Mallo jun.) hat beschlossen, das er Papa beim Kartfahren auf Malle zugucken will! Wir werden also das Rennen mit einem einwöchigen Familienurlaub verbinden. (Ich lass das jetzt mal unkommentiert so stehen, nee… nicht ganz… Hammer, wie geil ist das denn?) Gälli schmiss sich ins Zeug und suchte die absolut besten Reiseangebote heraus. Unser Wunschhotel aus den Jahren zuvor stand fest. Es galt jetzt die besten Reisezeiten in Verbindung mit Hotel und Mietwagen zu finden. Ruckizucki wurden Vorschläge seinerseits in der FB Gruppe zugestimmt und Gälli hat alles online „eingetütet“… Alle in einem Flieger, alle in einem Hotel!!! Es kam der 50. Geburtstag von Uli, wo er das Familiengeschenk (mit Teamanteil) überreicht bekam. Doch damit nicht genug… Moni (Frau Uli) und Jona (Tochter Uli) wollten auch mit!!! Kurzerhand nahm Gälli am gleichen Abend das iPhone und buchte die beiden dazu (gleicher Flug, gleiches Hotel) Jetzt waren wir… 25!!! Das bedeutet 3(4) Teams!!! 3 Teams (ISYKO Kartracing, ISYKO Orange und ISYKO HRR BBW (+ ISYKO Y206). ISYKO Y206 sollte am Freitag mit Uli, Wolle, Jürgen und Kotti ausserhalb der Wertung an den Start gehen, um auch mal den „Jungs“, die sonst „nur“ organisatorisches an der Strecke übernehmen, einmal die Chance zu geben, Malle im Kart erleben zu dürfen. Die Reisevorbereitungen waren unter Dach und Fach, jetzt galt es die Kartvorbereitungen für 3+1 Kart zu treffen… Freitag beim 3er = 4 Teams, Samstag beim 12er = 3 Teams… Ein Team kontrolliert durchs Rennen zu bringen ist ja schon nicht einfach, aber 3+1? Das gesamte Team war gefordert! Auf alle Details der Vorbereitung einzugehen, erspare ich mir, es sei aber gesagt: Es hat funktioniert!!!

Der Countdown lief und der 24.10 rückte in Riesenschritten näher… Donnerstag, der 24.10, 0:00 Uhr… Die 100h von Malle 2013 beginnen! Einige ohne Schlaf, andere mit ganz wenig… Alle waren pünktlich zu den vereinbarten Treffpunkten erschienen um die Anreise zum Flughafen Köln-Bonn anzutreten. Am Flughafen angekommen, sammelte man sich vor dem „Check In“ Schalter, wo wir auch auf die Jungs vom AL Rennteam trafen. Trotz der ungnädigen Uhrzeit waren aller bester Laune und die Kartverrückten von AL und ISYKO fielen auf dem Flughafen „überhaupt“ nicht auf, da alle in Teamkleidung unterwegs waren… Sprung nach Malle (mit ein paar Schrecksekunden)… Landung (6:30), Mietwagen (7:30), Fahrt zum Hotel (mit ein paar Schrecksekunden), Check In Hotel (9:00)… Mallo!!! Mallo, Nicole und Max begrüßten uns und wir gingen erstmal alle gemeinsam zum Frühstück… Dann ab zum Strand. Bereits um 10:00 herrschten auf Malle tropische Temperaturen um 27°C, welche sich bis auf 30°C und mehr ausdehnten. Am Strand das obligatorische erste Malle Bier und Sekt für die Mädels… Leider fehlten hierbei Dorothea und Andre, der während des Fluges und der Fahrt zum Hotel ein massives Kreislaufproblem hatte und sich vernünftigerweise erstmal aufs Hotelzimmer zurückgezogen hatte, wobei Dorothea nicht von seiner Seite wich. Die leckeren Kaltgetränke in der Sonne bewirkten, dass die Anspannung der Anreise der Müdigkeit wich. Auszeit war angesagt…

Einige auf dem Hotelzimmer, andere am Strand in der Sonne. 19:00 Uhr auf der Kartbahn Can Picafort. Freudige Begrüßung, 3 Karts der alten Rennflotte gemietet und erstmal fahren… 1 Stunde haben wir uns gegönnt, wobei jeder 1x dran kam. Danach ging’s ab in die Baracuda! Extra für Malle wurden neue T-Shirts in neonorange ausgepackt… Wir waren definitiv nicht zu übersehen, dieser kartverrückte Haufen als „Holländer, oder Müllabfuhr“ sorgte für Aufsehen und blendete die Baracuda Bar Ich hab mich hier gegen 2:00 verabschiedet, wobei andere Teammitglieder an Dream geraten sind...

Freitag, 25.10. Renntag zu den 3h. Begrüßung vieler Bekannter auf der Strecke und… viele, viele neue Gesichter und viele neue Teams waren mit am Start. 01. Team Can Pic, Mallorca (neu) 02. Amapola Racing Club, Mallorca (bekannt) 03. AL Rennteam, Halver (bekannt) 04. Micro Machines, Darmstadt (bekannt) 05. ISYKO Kartracing, Wipperfürth 06. ISYKO Orange Racing Team, Wipperfürth 07. Dream Multimedia, Hürth (bekannt) 08. LOCA 4 Fun, Hennigsdorf (bekannt) 09. Truck-Zentrum Sachsen, Bodenbach 10. ISYKO HHR BBW, Wipperfürth 11. schnitzelalm.de, Bad Hindelang (bekannt) 12. schnitzelalm.de fun, Bad Hindelang (bekannt) 13. KSF Bosch Racing Team, Bamberg (bekannt) 14. Inge-Meysel-Reloaded, Berlin (neu) 15. G7, Kahlefeld (neu) 16. Red Balls Racing, England (neu) 17. Bollo Rosso, Mallorca (neu, hatten aber bekannte Gesichter dabei) 18. Team Venezuela (neu, war aber eigentlich United Kartists von Paul) 19. D.A.P. Racing F1 Team, Mallorca (neu, hatten aber bekannte Gesichter dabei) Bei der Teamchefbesprechung, wurde von der Rennleitung bekannt gegeben, das die Karts, anders als im Reglement beschrieben, zum Renntag nicht mehr vollgetankt werden, sondern das die Teams selber dafür verantwortlich sind, wie Sie Ihre Strategie auslegen und mit welchem Tankinhalt dann am Samstag gestartet wird. Wer also einen vollen Tank haben wollte musste kurz vor Ende des 3h Rennens noch mal tanken. Nach dem Rennen ist „Parc Fermee“ und keine Möglichkeit zum Tanken gegeben. Unmut kam auf, weil einige Teams Ihre Taktik neu planen mussten. Aber die Rennleitung hat entschieden und dabei blieb es auch. Auch wurde auf die zusätzlichen Kameras hingewiesen, die der Rennleitung ermöglichen sollten, die korrekte Boxeneinfahrt mit Haltelinie, die korrekten Tanksstopps und Fahrerwechsel sowie unfaire Aktionen auf der Strecke auch nachträglich zu ahnden. Im Rennen sollte sich zeigen, das dieses System seine Wirkung zeigte. Bei der Kartverlosung musste ich dann ran, wobei ich unglaublicher Weise die #9, #10 und #11 für unsere Teams gezogen habe… Wie jedes Mal dann die große Frage: Gute, oder schlechte Lose?

Anhand der Kartnummern kann man nicht sagen (auch nicht mit dem Wissen vom 24h Rennen) welches Kart/Motor besser als die anderen ist. Die Karts werden nach jedem Rennen größtenteils demontiert um dann vor den Rennen wieder zusammengebaut zu werden. Da sind dann die Motoren bunt durcheinandergemischt… Trotzdem, auch wenn wir wissen (hat sich beim 24er gezeigt), dass die Kartunterschiede nicht so dramatisch, wie in den Jahren zuvor sind, so hat trotzdem jedes Kart seinen eigenen Charakter und hoffentlich passt dieser auch zu uns. Bei der anschließenden Kartvorbereitung, haben wir es ruhig angehen lassen und uns Mühe bei dem „Branding“ und der Beleuchtung gegeben. Aber… es galt 3 Karts in 30 Minuten hinzubekommen, was wirklich eine große Anstrengung bedeutet und nur mit Hilfe des gesamten Teams umzusetzen war. Und auch hier waren wir EIN Team!!! Pünktlich zur Eröffnung des freien Trainings konnten wir auf die Piste und die ersten Eindrücke mit den Karts sammeln, bis wir mit der Kartabstimmung zufrieden waren. Es zeigte sich aber, dass trotz gleichem Setup die Karts, wie bereits angedeutet eigene Charaktere hatten… Im nachfolgenden Qualiy konnten wir uns zufriedenstellend platzieren, wobei ich in der Hektik keine Ergebnisse notiert habe. Das 3h Rennen… verlief… sagen wir mal… Eindrucksvoll! Ich selber durfte ja auch meine Runden drehen. In meinem Stint habe ich so viele Dreher, Rutscher, Unfälle, etc. gesehen, wie ich sie noch nie vorher, in all meinen Stints zusammen, auf Malle gesehen habe! Das ging von „geht gar nicht“ bis „unfassbar“… Man konnte erkennen, welche Teams Malleerfahrung hatten, welche Teams Karterfahrung hatten, wer evtl. schon mal ein „Ticket“ gefahren ist und wer es besser ganz sein lassen sollte…

Hier heile durchs Feld zu kommen, ohne unverschuldet in einen Kollision verwickelt zu werden, das sollte sich für den 12h Rennen als entscheidend darstellen. Ich selber hatte auch einen durchaus heftigen Abflug, wobei ich in der Kompression auf dem Dreck, eines vorhergegangenen Versuches der #3 diese zu treffen, auf den Dreck den Grip verloren habe und quasi ungebremst seitlich in 4 LKW Reifen einzuschlagen. Diese haben schlauerweise nachgegeben und sind aus dem Fundament gerissen. Allerdings… Ich habe das Kart dabei nicht zerstört, da ich durch mein „Ausnahmetalent“ das Kart gekonnt, in einem von mir genaustes berechneten Einschlagwinkel, so positioniert habe, dass die auf das Kart einwirkenden Aufschlagkräfte, waagerecht auf alle sensiblen Bauteile, einwirken konnten. Kurz gesagt: Ich hab Glück gehabt!!! Nix, es war nix dran. Okay, ich habe kurzweilig halb aus dem Kart gehangen und mein Fuss war dadurch so verklemmt, das dieser anhaltend Vollgas gegeben hat, aber durch den Rückstoss der Reifen, hat das Kart mit mir, eine mit 10 zu bewertende 180° Drehung gemacht, so das ich wieder in Fahrtrichtung stand und durch den Staub die Strecke wieder sehen konnte, um unbedarft weiter zufahren… Und wenn Patrick nicht hinter mir gewesen wäre, hätte es keiner bemerkt, außer das Kart, die Reifen und ich Zu meiner Entlastung sei hinzuzufügen, das ich an einer Stelle in die Reifen eingeschlagen bin, wo keine Ideallinie ist, sprich: Ich habe keinen Dreck da verteilt wo es gefährlich hätte werden können. Hab dann noch ein paar Runden gedreht, um das Kart dann an Mallo zu übergeben, der Uli und mich bei Y206 unterstützt hat, weil das Kart nicht so wirklich auf Wolle und Jürgen passen wollte.

So… 3h Rennen vorbei, Parc Fermee, warten bis Da waren am Anfang durchaus ausreichend Teams recht flott unterwegs. Wir waren auf der #9 ISYKO Kartracing mit Alex, Roy, Knöbi und Öni, auf der #10 ISYKO HRR BBW mit Gälli, Hänky und Mallo, auf der #11 ISYKO Orange mit Carina, Björn, Yannick und Patrick besetzt. Erst im Verlauf der ersten Rennstunden zeichnete sich ab, das 4 Teams zum Kreis der Podestanwärter gehören dürften. Das Team #6 schnitzelalm.de legte ein unglaubliche Pace vor und war teilweise über 1,2 Sekunden schneller, als der Rest of the Best. Unglaublich, aber die Jungs haben sich in kürzester Zeit einen Riesenvorsprung eingefahren. Dahinter waren die Verfolger, wir mit unserem #9 ISYKO Kartracing, dann unsere #11 ISYKO Orange, #16 Dream Multimedia, #17 KSF Bosch. Leider hat es Dream relativ schnell erwischt und sie mussten mit einer defekten Sitzhalterung in die Box, was Dream erstmal weit zurückgeschmissen hat. Das Rennen ging währenddessen weiter, als ich unerwartet die führende #6 schnitzelam.de in der Box sah, welche eine Strafe absitzen musste. Was war passiert? Fahrzeitüberschreitung von 20 Sekunden. 90 Minuten ist die maximale Fahrzeit. Da müssen die Jungs aber wirklich gepennt haben, weil die gleiche Regelung auch beim 24h Rennen gilt, an dem Sie ja auch bereits im Mai teilgenommen haben. Damit rutschten die Jungs auch erstmal zurück. KSF Bosch und ISYKO Kartracing schenkten sich nix an der Spitze und fuhren annähernd die gleichen Zeiten. Jede Überrundung, jeder Überholvorgang war nervenzerreibend. Die Linien vieler Teams waren einfach nicht zu lesen, auch fehlte vielen die Übersicht, wer schneller war, wer wirklich schneller und wer noch schneller war… Da wurde auch, zum Vorbeilassen nach rechts angezeigt um dann auch genau dahin zu fahren, oder es wurde garnix angezeigt, die Kurve weit aussen gefahren um dann ohne mit der Wimper zu zucken nach innen zu stechen. Nein, das war kein Blocken, wirklich nicht, aber die jeweiligen Fahrer hatten sichtlich Probleme auf der Strecke zu bleiben und kämpften mit sich und dem Kart. Wer von hinten „angeflogen“ kam musste jederzeit damit rechnen, dass vor ihm irgendwas Unvorhersehbares passiert. Ich rede jetzt nicht nur von der Spitzengruppe, auch zahlreiche andere Teams waren richtig schnell unterwegs und hatten mit diesen Problemen zu kämpfen.

 Es zeigte sich aber auch, das einige Teams echte Könner am Start hatten und dann aber auch wieder „ganz andere“. Auffällig waren auch wieder mal, dass Teams von der Insel scheinbar ein eigens Rennen fahren. Weit von der Spitze entfernt, wurde kein Überholvorgang erlaubt und mit dem Messer zwischen den Zähnen gefahren, so das eine Überrundung durchaus schon mal mehr als 5 Sekunden kosten konnte. Auch wurde, wenn mal ein Schneller von der Insel hinter dem Lenkrad saß, rücksichtslos überholt. Da gab es kein warten, bis angezeigt wurde, komm Junge. Da wurde rücksichtslos, ohne Bedenken reingehalten, geschoben (auch an wirklich gefährlichen Stellen) und… durch diese unnötigen Manöver wurden noch mehr Unruhe ins Feld gebracht und hat diversen Teams die eine oder andere gute Platzierung gekostet. Es kam die Phase, wo jedem Rumms ein Bumms folgte… Unglaublich, was hier für Unfälle beobachtet werden konnten. Zum Glück ist nicht schlimmeres passiert und das bereitstehende Klinkmobil musste nicht zum Einsatz kommen. Kart um Kart schleppte sich in die Werkstatt, oder musste geborgen werden, oder wurde getragen, oder, oder, oder… Es gab Pacekartphasen, die zusätzlich das Feld durcheinander wirbelten. Auch hier hat die #6 schnitzelalm.de wieder Pech gehabt, weil das Pacekart für sie in einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt auf die Strecke musste. Aber auch die #19 AL Rennteam hat unsagbares Pech gehabt. Bei den Jungs ist unverschuldet die Hinterachse „durchgerissen“. Nicht gebrochen, richtig durchgerissen, als hätte man eine Flex zu Hilfe genommen. Ursache hierfür war vermutlich ein defektes Achslager, so das die Achse eigentlich nur auf der Motorseite „geführt“ wurde. Aber das richtige Pech war: Es standen vor Ihnen bereits Karts vor der Werkstatt, die ebenfalls repariert werden mussten. Das bedeutete zusätzliche Wartezeit, wobei Ihnen erst mit Verspätung ein Ersatzkart der alten Rennflotte zur Verfügung gestellt wurde, welches sie dann wegen defekter Bremse gegen ein anderes Ersatzkart nochmals getauscht haben, bevor sie nach 2h Wartezeit auf Ihr eigentlichen Rennkart zurückwechseln konnten. Es war aber nicht der letzte Besuch in der Werkstatt. Irgendwann später, standen sie wieder mit einer krummen Hinterachse in der Box.

Unverschuldet, weil ein unkontrolliertes Überholmanöver eines anderen Teams den „Abschuss“ für das AL Rennteam bedeutete. Zu diesem Zeitpunkt stand die Werkstatt sichtlich unter „Strom“. Ich habe auf Malle noch nie soviel Schrott gesehen. Ich glaube selbst beim 24er 2011 im Regen hat es nicht soviel „Müll“ gegeben. Erschwerend kam hinzu, das die Schrauben, welche die Lenkradnabe mit der Lenkstange verbinden nicht bei allen Teams hielt und abgeschert ist. Davon war auch unsere #10 ISYKO HRR BBW betroffen, was auch wieder 2 Runden gekostet hat. Leider hat es dann auch die #17 KSF Bosch und unsere #10 ISYKO HRR BBW erwischt, als Sie an der #5 vorbei wollten. Hier war es so, das beide Karts dicht hintereinander auf die #5 aufgelaufen sind, welche dann unvorhersehbar vom Gas gegangen ist und Bosch nicht mehr ausweichen konnte, genauso wie wir, was eine Kollision mit sich brachte, wobei Bosch und wir beide eine krumme Hinterachse in die Werkstatt „eiern“ konnten. Unsere #10 ISYKO HRR BBW war zu diesem Zeitpunkt auf 7 und #17 KSF Bosch auf 1-2… Die Reparatur kostete unserer #10 wertvolle 15 Runden, wobei hierbei kein Ersatzkart zur Verfügung gestellt wurde. #17 KSF Bosch hatte noch mehr Pech. Sie mussten so lange mit der krummen Hinterachse auf der Strecke bleiben, bis die Werkstatt wieder frei war. In diesem Zeitraum konnten die Bosch Jungs nur Bestzeiten um die 55.2 fahren, wobei die Spitze um 53.8 bis 54.4 gefahren ist. Das hat zusätzlich Zeit im Kampf um die Spitze gekostet, oder besser gesagt: Damit waren die Siegchancen dahin, weil die zu reparierende Hinterachse auch ca. 15 Runden gekostet haben wird.

 Ich weiß hier nicht auf alle anderen Probleme, Unfälle oder Defekte einzugehen, weil ich nur die Dinge aus meiner nächsten Nähe mitbekommen habe. Da gab es mal einen Plattfuss, hier einen abgerissenen Spoiler, dann der abgerissene Auffahrschutz, kaltverformte Seitenkästen mit neudefinierter Halterung, krumme Lenkstangen, Spurstangen und Achsschenkel und bestimmt noch mehr. Irgendwo, mittendrin und doch nicht nur dabei, hat sich unsere #11 ISYKO Orange still und heimlich nach vorne gearbeitet. Carina, Björn, Yannick und Patrick hatten sich aus allem raushalten können und sich so um einen tollen Platz für die Positionen 3-4 beworben. Das einzige was sie sich zu schulden haben kommen lassen, war das unnötige überfahren der Haltelinie bei der Boxeneinfahrt, die eine gerechtfertigte Strafe mit sich zog. Ansonsten eine bisher fehlerfrei und konstante Teamleistung!!! In den oberen Rängen tauchten aber auch wieder die #16 Dream Multimedia und #17 KSF Bosch auf, die trotz des Peches nie aufgegeben haben, wo auch die #7 C’an Pic, #18 Micro Machines, #21 Team Venezuela und #2 Loca 4 Fun zu finden waren.

Die #18 Micro Machines musste sich leider mit einem Plattfuss und defekter Rückbeleuchtung von den oberen Rängen verabschieden. Doch der Weg von Dream und Bosch führte an den hier genannten Teams vorbei, wobei es noch immer nicht klar war, wie die Platzierungen der beiden am Ende aussehen konnten. Dream 4 und Bosch 5, oder umgekehrt? Ein Langstreckenrennen (auch wenn es nur 12h sind) kann immer wieder Ernüchterung mit sich bringen… Unser Team #9 ISYKO Kartracing hat bisher noch keine nennenswerten Probleme gehabt. Alles wurde perfekt umgesetzt! Doch dann kamen auch hier die Langstreckenteufel und machten Ihr Ding. Alex fuhr mit dem Sicherheitsbremszug in der Hand an der Box vorbei… Da stimmte was nicht, und das auch noch an der Bremse… Was ist passiert! Zu diesem Zeitpunkt hatten wir einen sicheren Vorsprung auf die #6 schnitzelalm.de, welche wiederum einen sicheren Vorsprung von 9 Runden auf unsere #11 ISYKO Orange hatte. Wir entschlossen uns der Sicherheit wegen zu einem kurzen Boxenstopp um zu kontrollieren, was an der Bremse war. Sicherheit geht vor!!! Alex kam, wir kontrollierten und stellten sofort fest, dass nur das Sicherheitsbremsseil gerissen war, die Bremse aber nach wie vor tadellos funktionierte und schickten Alex wieder ins Rennen. Trotzdem kostete uns dieser Sicherheitsstopp eine Runde und somit war die #6 Schnitzelalm wieder dran, und konnte später mit neuer Hoffnung auch noch an Alex vorbeiziehen. Führungswechsel! Jetzt war es die #6 schnitzelalm.de, die das Feld anführte. Alex konnte die Speed aber annähernd mitgehen, so dass sich der Abstand nicht deutlich vergrößerte. Aber dann kam es wie es kommen musste… Gemeinsam fuhren die #6 schnitzelalm.de und wir mit der #9 ISYKO Kartracing durch Feld, bis… das Kart #3, welches Alex gerade überrunden wollte, vor ihm zumachte, uns den Spoiler abriss, über den Alex dann auch noch drübergefahren ist.

Unfassbar, auch wenn wir wussten, dass es auch jederzeit uns passieren konnte, was anderen ja auch unverschuldet passiert ist. Der abgerissene Spoiler bedeutete jedoch, das wir erneut in die Werkstatt mussten, um diesen wieder zu montieren. Dieser Stopp muss aus sicherheitstechnischen Gründen gemacht werden, auch weil andere Teams, das bereits genauso Handhaben mussten. Da ließ die Rennleitung sich auf keinerlei Diskussionen ein. Also Alex rein in die Box, alte Klammern ab, neue Klammern dran, Spoiler dran und wieder raus… Dann der Blick auf die Zeiten… 1 Runde 45 Sekunden Rückstand!!! So ist aus einem sicheren Vorsprung von fast einer Runde innerhalb kürzester Zeit ein Rückstand von fast 2 Runden geworden! War die #6 schnitzelalm.de jetzt weg? Wie haben die Jungs ihre Strategie ausgetüffelt? Wir hatten keine andere Chance als die Hoffnung nicht aufzugeben und weiter Gas zu geben. Absolut erwähnenswert ist die Tatsache das bei den Tankstopps und Fahrerwechseln zwischen den Topteams keinerlei Beschwerden anzubringen sind. Auch wenn es um den Sieg ging, haben sich die Topteams immer an die „Schrittgeschwindigkeit“ in der Box gehalten. Da waren dann keine Vorläufer in Windeseile unterwegs, sondern hier wurde di Unsere #11 ISYKO Orange schien sich währenddessen tatsächlich auf Position 3 behaupten zu können.

Es fiel auf, das die Zeiten bei einigen Teams purzelten, bei anderen konstant blieben und sich bei ganz wenigen verbesserten… Wir gehörten dazu! Unsere #10 ISYKO HRR BBW hat sich trotz der Werkstattbesuche wieder bis auf Position 10 vorfahren können und bei den beiden anderen Teams lief es irgendwie auch ganz gut. Nach dem Wechsel von Alex auf Öni, konnte Öni den Abstand zu der #6 drastisch verringern um diesen dann auch noch zu egalisieren. Erneuter Führungswechsel. Jetzt wieder die #11 vor der #6!!! Als Knöbi dann ins Kart stieg konnten wir uns einen sauberen Vorsprung einfahren. Irgendwie hatten die Jungs von schnitzelalm.de unserer Speed nichts mehr entgegenzusetzen. Waren Sie zu Beginn des Rennens noch fast übermächtig und im weiteren Verlauf immer mit uns auf Augenhöhe, so war jetzt zum Rennende der Dampf irgendwie raus. Unser Vorsprung wuchs an und so konnten wir beruhigt unseren letzten Fahrerwechsel auf Roy machen, der das Kart dann mit gedrosseltem Gasfuß sicher ins Ziel gebracht hat Sieg auf Malle!!! Mein Traum ist in Erfüllung gegangen!!! Es ist zwar „nur“ das kleine Malle, aber trotzdem ist es Malle. Auch wenn da ISYKO auf 1, 3 und 10 steht. Es waren auch Dream Multimedia, KSF Bosch, Schnitzelalm und Venezuela (eigentlich United Kartists von Paul) am Start. Alles Teams, die in den letzten Jahren das 12er geprägt haben. Nicht zu vergessen die MicroMachines, die beim 24er auch schon mal 3. geworden sind und das AL Rennteam, welches sonst immer für vordere Platzierungen gut ist. Bei uns hat alles gepasst, (fast) keine Strafen, keine Fehler, weder auf der Strecke noch in der Box. Defekte, ja leider, aber es hat auch andere getroffen. Wirklich spannend wäre es gewesen, wenn KSF Bosch und unser ISYKO Kartracing sowie Dream Multimedia ohne Defekte und Schnitzelalm ohne die selbstverschuldete Zeitstrafe durchgekommen wäre. Das wäre dann am Ende ein packender Kampf um den Sieg geworden. Fazit: Auch wenn man jetzt evtl. denken mag: Jauh, Kotti hat gewonnen und daher die rosarote Brille auf…

Es waren für ein 12h Rennen auf Malle außergewöhnlich viele Teams am Start. Viele von den „Neueinsteigern“ auf Malle waren (sorry) „überfordert“. Bei dem einen oder anderen Team war vielleicht auch ein wenig „Selbstüberschätzung“ vorhanden. Einige lokale Fahrer waren teilweise zügellos unterwegs. Aber… Wenn man mit nur 10-12 Teams fährt, macht es auch nicht soviel Spaß und wie sollte man, selbst wenn man drüber nachdenkt, eine Aussortierung vornehmen, oder Teams gar abweisen, bzw. den Start verbieten? Es gab daher außerordentlich viel Schrott! Die Werkstatt hatte übermäßig viel zu tun und dabei bestimmt wieder ihr Allerbestes gegeben. Trotzdem stehen sie in der Kritik, insbesondere bei Team mit der gerissenen Achse. Ich kann beide Seiten verstehen, die einen sind sauer weil so lange gewartet haben, die anderen waren evtl. wirklich fertig und haben eine kleine Pause gebraucht. Meine Kritik an die Werkstatt beschränkt sich auf die Lenkradschrauben, weil diese ein alt bekanntes Problem auf Malle sind. Ansonsten waren die Karts gut vorbereitet. Wir haben die Möglichkeit gehabt 3 Karts zu fahren, ja… es gab Unterschiede, aber ich weiß nicht wie ich es besser beschreiben soll, als das die Dinger auch wirklich einen eigenen Charakter haben. Trotz gleicher Abstimmung, hatte das eine z.B. Vorteile auf der Geraden, kam aber nicht so gut aus den Kurven… Der Grip war unterschiedlich und hat sich im Verlauf des Rennens mal zum positiven, mal zum negativen verändert… Wer den Zeitenmonitor beobachtet hat, war bestimmt das eine oder andere Mal überrascht. Aber eines steht definitiv fest: Die Kartsituation vom 24er 2012 ist aus meiner Sicht bereinigt.

 Die Rennleitung arbeitet von Rennen zu Rennen an der Ausrüstung. Dieses Mal gab es noch mehr Kameras, welche das Geschehen in der Box aus vielen Perspektiven aufzeichnete und es waren auch Kameras auf die Strecke gerichtet. Hierzu sollte man sich aber fragen, ob das alles unbedingt notwendig ist? Letztendlich sind es die Teams, die die Rennleitung dazu veranlassen solche Maßnahmen zu ergreifen. Wer bei Boxeneinfahrt vor der Linie anhält und dabei nicht die Reifen tuschiert, wer in der Box angemessen „vorläuft“, wer den Buzzer drückt und das Kart direkt ausmacht, wer beim Tanken ausser Licht nix am Kart macht, wer das Kart an der dafür vorgesehen Stelle wieder startet, erst da den Fahrer wechselt und erst nach Ablauf der 90 Sekunden, entweder seinen Reifendruck an der vorgesehen Stelle macht, oder wenn nicht, dann mit Vorläufer (der übrigens niemals überholt werden sollte) losfährt und sich ungefährlich auf der Rennstrecke einsortiert, der hat auch nix zu befürchten. Aber eben genau hier liegen die Sekunden die ein Rennen entscheiden können. Und die Vergangenheit hat gezeigt, das es eben doch überwacht werden muss, leider. In diesem 12h Rennen ist aber alles legitim gewesen. Die Boxenzeiten bei den Topteams stimmten fast auf die Sekunde überein! Auch das ist ein großer Teil von Fairness! Was die Rennleitung jedoch überdenken sollte, ist die Auslegung und Bestimmung, wer wann in welcher Situation ein Ersatzkart zur Verfügung bekommt, oder nicht. Das hat mich geärgert, weil hier keine klare Richtlinie zu erkennen war! Kartnummern, oder Teamnamen bleiben an dieser Stelle unerwähnt, aber da gab es welche die zerbröseln Ihr eigenes Kart (auch mehrfach) und bekommen sofort Ersatz und die gleichen zerbröseln dann auch noch das Kart von anderen, welche überhaupt nix dafür können und die bekommen dann keins!?!? Genauso wie die Situation Ersatzkart sofort, oder erst nach 5 Minuten.

ik habe ich nicht nachvollziehen können, auch weil das dann als normaler Rennunfall „tituliert“ wurde. Die Kameras auf der Strecke sollen noch erweitert werden, um das Renngeschehen notfalls auch nachträglich dokumentieren zu können. Wird bestimmt helfen, aber was für ein technischer Aufwand, puuhhhh… Auf jeden Fall hat das an Technik, was die Jungs zum 12er aufgebaut haben, einwandfrei funktioniert. So wurde ein „kleiner Mann mit Schnäuzer“ nachträglich für eine Boxendurchfahrt ohne Vorläufer bestraft… So wurden viele Durchfahrtsstrafen wegen Überfahren der Haltelinie verhängt, auch wenn man gedacht hat: Hat doch keiner gesehen. Auch wurde eine Beschwerde wegen Fahrerwechsel während der PaceKartphase abgewiesen, weil die Elektronik eindeutig belegt hat, dass die Boxengasse noch nicht „geschlossen“ war. Trotzdem kann nicht alles gesehen und geahndet werden, auch wir fühlten uns benachteiligt, auch wenn wir den Mist mit dem Überfahren der Haltelinie selber verzapft haben… Auf der Strecke ging es soweit ich es beurteilen fair zu. Ich habe kein „Blocking“ gesehen, obwohl wir mit 3 und schnitzelalm.de mit 2 Teams am Start waren. Wir kennen das auch anders, z.B. vom 24er in Berlin, wo 2 osteuropäische Teams zusammengearbeitet haben und eines von denen den damaligen Führenden um über 2 Sekunden pro Runde eingebremst hat, um danach wieder die gleichen Zeiten wie die Spitze zu fahren… Tja… Ein Langstreckenrennen wird nicht nur durch schnelle Fahrer gewonnen, das habe ich mittlerweile gelernt, erst recht nicht auf Malle.

Samstagmorgen 9:00… Andre, eigentlich einer der Leistungsträger im Team #11 ISYKO Orange, hat sich nach dem 3h Rennen, schweren Herzens dazu entschieden, auf das 12h Rennen zu verzichten. Zu groß war der Schock nach seinem Kreislaufzusammenbruch im Flieger und auf der Fahrt ins Hotel. Wir wissen wie sehr er sich auf dieses Rennen gefreut hat! Aber wenn Andre sagt, er hat Bedenken und ihm ist noch nicht so gut, dann ist damit nicht zu spaßen und seine Entscheidung wurde vom ganzen Team unterstützt. Die Gesundheit geht vor und dann ist das Rennen erstmal ganz unwichtig!!! Samstags, nach dem freien Training, ging es dann in die Startaufstellung, wobei jetzt die große Show beginnen konnte. Die Startaufstellung erfolgt nach dem Zieleinlauf des 3h Rennen, wobei diese nicht aussagekräftig ist, weil viele Teams sinnvoller Weise kurz vor Rennende noch getankt haben. Der fliegende Start erfolgte nach 3 Einführungsrunden, wobei Jogi als Rennleiter auf die Zusammenführung des Feldes achtete, was durch die unterschiedlichen „Fahrerqualitäten“ nicht ganz so einfach war. Speed ist nicht gleich Speed, auch das sollte sich im Verlauf des Rennen noch zeigen. Es galt unbeschadet durch die ersten Runden zu kommen, wobei sich recht schnell abzeichnete, welche Teams mit bei der Musik waren. Allerdings galt es zu berücksichtigen, welche Teams von der fahrerischen Konstanz so aufgestellt waren, das es im Rennverlauf keine zeitlichen Einbrüche gab.

 Also diese Log So lange haben wir darauf gewartet, jetzt ist es passiert. Dazu gehört ein harmonisierendes Team, was nicht nur Spaß am Kartfahren hat, sondern auch gerne zusammen plant, fliegt, frühstückt, zu Mittag und Abend isst, am Strand rumliegt, zusammen in die Baracuda geht… eben fast eine Familie (wenn unsere auch etwas größer ist). Wo einer für den anderen da ist, wo immer jemand in der Box ist, wo immer jemand weiß, wer gerade was zu machen hat, wo der eine auf den anderen Obacht gibt, immer jemand das Renngeschehen im Auge hat, immer jemand die Zeiten und Abläufe im Kopf hat und und und… Klar es geht vielleicht auch anders, mit nur noch schnelleren Fahrern, aber dann macht es bestimmt nicht soviel Spaß zu gewinnen, dabei noch als 3 mit aufs Treppchen zu dürfen und mit einer Platzierung in den Top 10 (Tendenz nach oben), ein rundum tolles Rennen auf Mallorca zu bestreiten.

Die Siegerehrung nach dem Rennen wurde relativ knackig kurz gehalten, was auch den Wünschen vieler entsprach. Man ist doch müde, unruhig und seien wir ehrlich… Die Baracuda ruft nach einem. Trotzdem war sie herzlich und teilweise feucht. Ich möchte mich bei allen Teams bedanken. Den Jungs von schnitzelalm.de, möchte ich zu Ihren 2. Platz gratulieren dürfen. Jungs… seid mir nicht böse… Ihr seid erst 2x auf Malle gefahren! Platz 7 beim 24er und jetzt Platz 2 beim 12er. Ich hätte am Rad gedreht wenn Ihr uns geputzt hättet Die alten Mallehasen, wie Dream Multimedia, KSF Bosch, MM, AL, etc. hatte ich auf der Rechnung, Euch wirklich nicht… Aber ab jetzt steht Ihr ganz oben mit auf der Liste Die Nacht endete in der Baracuda, wo auch sonst…

Wir waren erst gegen 0:30 am Glas und einige von nicht lange (Trotzdem waren alle dabei, alle!!!)… Ich habe genau einen Caipi getrunken, um mich dann völlig kaputt in Richtung Bett zu verabschieden. Der harte Kern unserer Truppe hat gezeigt, das wir teilweise auch beim Feiern mit den „Großen“ mitspielen können und ist erst gegen 7:30 im Hotel gewesen. Bis heute sickern vereinzelte Geschichte dieser durchfeierten Nacht ans Tageslicht, die bestimmt einen legendären Platz in den jeweils eigenen Geschichtsbüchern einnehmen. Unser Doppelpodest, abgerundet mit dem tollen 10. Platz sind definitiv „das“ Ereignis in der 5 jährigen Kartgeschichte von ISYKO Kartracing. Platz 3 beim 24er und jetzt Platz 1 beim 12er… Bin gespannt wo wir uns im Mai 2014 beim 24er platzieren, wenn die „ganz“ Großen, mit AVIA und Daytona Scharmüller zum ersten Mal dabei sind, sowie all die anderen alljährlichen Topfavoriten das Starterfeld hochkarätig abrunden. Und nicht zu vergessen… schnitzelalm.de!!!

Sebastian Vettel ist am Sonntag Quattro Weltmeister geworden und hat damit ein motorsportliches Wochenende abgerundet. Wir haben dann noch das San Remo zum gemeinsamen Mittagessen „besetzt“ wobei die Müdigkeit jedem einzelnen anzusehen war! Auch der abschließende Ausflug nach Palma mit einer kleinen „Ortsbegehung“ war dann doch recht anstrengend und zerrte zusätzlich an den schwindenden Kräften. Die Flieger startete pünktlich um 22:00 in Richtung Köln und brachte einen ruhigen Rückflug mit sich, bis… kurz nach der Landung, um 0:00 Uhr Uli vorne im Flieger stand, um die Passagiere zu einem Geburtstagsständchen für unsere beiden Geburtstagskinder Andre und Björn einzustimmen. Diese dachten im ersten Augenblick wohl eher an eine bevorstehende Entführung und gucken entsetzt in Richtung Uli, als unser gesamtes Team im Flieger lauthals Andre und Björn besungen hat. Gepäckausgabe, Auto holen, Verabschiedung, nach Hause fahren… 3:00 Bett!!!

 

 

Das waren sie, die 100h von Malle 2013.

 

 

Rennbericht von "uns" Kotti

Die 24h von Berlin 2013

06.09 - 08.09.2013

Ein tolles Team... Was will man mehr!!!

Platz 4 für ISYKO Kartracing

Platz 10 für ISYKO Orange

Die Truppe mit Netty, Anja, Wolle, Hanky, Björn, Dennis, Kotti, Carina, Andre, Gälli, Ingo, Daniel, Mallo, Fion, Roy, Alex
Die Truppe mit Netty, Anja, Wolle, Hanky, Björn, Dennis, Kotti, Carina, Andre, Gälli, Ingo, Daniel, Mallo, Fion, Roy, Alex

Als Neulinge und ohne Training auf der Kartbahn "Altes Lager" von XXL-Location auf Platz 4+10! Genial und ebenfalls unvergessen...

24h von Grimma 2013

30.08 - 01.09.2013

Platz 4 für Hot Rod Racing by ISYKO

Platz 15 für ISYKO Kartracing

Hot Rod Racing by ISYKO mit Frank, Kotti, Dennis, Yannick, Michael, Tim, Wolle, Jürgen
Hot Rod Racing by ISYKO mit Frank, Kotti, Dennis, Yannick, Michael, Tim, Wolle, Jürgen
ISYKO Kartracing mit Patrick, Björn, Alex, Daniel, Andre, Carina, Roy, Kotti
ISYKO Kartracing mit Patrick, Björn, Alex, Daniel, Andre, Carina, Roy, Kotti

Bennefiz Rennen zu Gunsten der Flutopfer

19.07 - 21.07.2013

Platz 4 für ISYKO Kartracing

Einen Wertungslauf konnten wir gewinnen... Björn, Roy, Dennis und Alex
Einen Wertungslauf konnten wir gewinnen... Björn, Roy, Dennis und Alex

24h Race for Help in Limburg

28.06 - 30.06.2013

Platz 4 für Hot Rod Racing by ISYKO

Platz 5 für ISYKO Kartracing

ISYKO Kartracing und Hot Rod by ISYKO... Leider nicht auf dem Bild: Roy und Carina
ISYKO Kartracing und Hot Rod by ISYKO... Leider nicht auf dem Bild: Roy und Carina

ISYKO gewinnt den 4. Lauf im RRR-Cup in Dolhain

Dolhain 13.07.13
Dolhain 13.07.13

 

An diesem Wochenende hatten wir uns vorgenommen nicht wieder um ein paar Sekunden zu verlieren. So wurden die Teams nach ihren Stärken verteilt.

Für das Raceteam ging Dennis (immer schnell) und Mallo (kann am besten hinterher fahren) an den Start. Bei Orange gesellte sich Roy (immer gut) dazu der von Marco (eine Zeit hau ich mal raus) unterstützt wurde.

Im ALKC hatte sich gezeigt, dass alle die Strecke mochten und so war unser Anspruch seht hoch. Roy war zum ersten Mal in Dolhain und führte sich gleich spitze ein.

Im Warm-up waren beide Teams mit ihren Zeiten unter den ersten 3-4 doch im Qually fehlten uns plötzlich die berühmten Hundertstel.

So musste Mallo, der nach langer Zeit das Qually fahren durfte, von Platz 5 starten und Marco der im Alkc noch die Pole gefahren hatte, von 9!

Keine guten Aussichten waren das. B&W 1 und 2 vor uns mit zwei starken Gastteams machten uns das Leben in der ersten Stunde schwer.

Bei Orange wurde schon nach 20 Min. gewechselt um Marco aus dem Verkehr heraus zu kommen. So konnte Roy jetzt eine Aufholjagt starten.

Durch eine schnellen Wechsel auf Dennis im Raceteam konnten wir schon da 2 Plätze gut machen und er feilte jetzt in der nächsten Stunde den Abstand zu verkürzen. Strafen der andern Teams und ein schlechtes Kart vom führenden plus die guten Zeiten von Dennis brachten uns vor dem 2. Kartwechsel schon auf die erste Position. Bei Orange mit dem zweiten Kart fuhr Roy eine Bestzeit nach der anderen und so war er eigentlich schon am Raceteam ganz nah dran bevor ihn ein Überrundeter zum Parken zwang.

So fiel er wieder auf Platz 5 zurück.

Dennis nun schon über einer  Stunde im Kart sägte an der Bestzeit von Roy und blieb mit ein paar Hundertstel doch dahinter hängen. Nun durfte Mallo wieder ran und er konnte an die beiden B&W Team heran fahren. Dieses sich ´´heran fahren´´ brachte ihm die schnellste Runde von beiden Teams ein (Zweitschnellster Fahrer im Rennen). Nachdem Marco seine Nerven wieder im Griff hatte machte er sehr viel Zeit gut und fuhr auf Position 4 nach vorne. Die Zielflagge sah dann Isyko Kartracing als Sieger und Orange als 4. über die Linie fahren. Die ersten 4 Teams waren innerhalb einer Runde und der 2-4 Platz innerhalb von 10 Sekunden so eng war das Rennen. Um zu veranschaulichen wie Ausgeglichen die Fahrer waren hier ihre Topzeiten:

Mallo   47.552

Roy     47.573

Marco  47.63

Dennis 47.64

alle innerhalb von 1/10 Sekunde!!!

Ich bin wirklich Stolz auf so einen Haufen!

So trafen wir uns dann noch abends alle beim Geburtstags Grillen unserer Chefin Netty in Wipperfürth und tauschten noch die eine oder andere Nett"y"gkeit aus.

Ein sehr gelungener Renntag!

Gruß an alle MALLO

 

Zieleinlauf Dolhain 13.07.13
Zieleinlauf Dolhain 13.07.13
Gesamtstand nach RRR-Cup Dolhain 4. Lauf
Gesamtstand nach RRR-Cup Dolhain 4. Lauf

Platz 2 und 7 beim 3. Lauf im RRR-Cup

22.06.2013, 3. Lauf RRR-Cup in Limburg
22.06.2013, 3. Lauf RRR-Cup in Limburg

Wieder trennten uns nur wenige Sekunden von dem Sieg beim 3. Lauf im RRR-Cup in Limburg. Andre´s Pole und der erste super Turn reichten am Ende doch nicht aus um B&W ("uns" Patrick) zu halten! Durch das gute Ergebnis haben wir jetzt auf Platz 3 in der Serie aufgeschlossen. Das Isyko Orange Team, mit Marco und Mallo, belegte als Gaststarter noch den 7 Platz von 18 Teams.

Nur 7 Sekunden!

Nur 7 Sekunden lagen beide Isyko Teams hinter dem Sieger B&W 1 auf Platz 2 und 3 beim 3. Lauf der ALKC Serie 2013. Obwohl beide Teams lange in Führung lagen mußten wir uns am Ende geschlagen geben. So wird die Entscheidung über den Gewinn der Serie im letzten Rennen in Eupen fallen. Großes Lob an Marco Eichler der nicht nur die Pole heraus gefahren hat, nein auch die schnellste Rennrunde gehn an ihn.

15.06.2013
15.06.2013

Platz 4 und 7 beim 3. RuR in Halver

Schönes Rennwochende in Halver mit sehr vielen Kartausfällen im Rennen die uns auch nicht verschont haben. Deshalb "nur" Platz 4 für das Isyko Kartracing Team und der überraschende Platz 7 mit´´Nel blu dipinto diblu feat "X" !

 

Trotz allem hatten alle ihren Spaß!

 

Für Isyko waren Roy Streit, Dennis Knöbel, Alex Miller, Andre Lüdorf und TC ``Netty" Jeanette Koczkowski  am Start.

 

Für Nel blu fuhren dann "Kotti" Volker Koczkowski, Carina Mancino, Patrick Hachenberg, Michael Kunz und TC "Mallo" Frank Markowitz

ISYKO auf Platz 3 bei den 24h Mallorca 2013

Die 24h von Mallorca 2013,
ein „kurzer“ Bericht von "mir"...

Die nachfolgenden Ereignisse schildern das gesamte Geschehen aus meiner Sicht, ich kann nicht dafür garantieren, das alle Zeitangaben, Platzierungen, Defekte, Unfälle, Reparaturen, etc. dem tatsächlichem Ablauf entsprechen, auch wenn ich das eine oder andere nicht erwähne (wie z.B. die einzelnen sauschnellen Pilotinnen und Piloten in den jeweiligen Teams), oder nicht berücksichtigt habe… Das waren halt meine 24h von Mallorca 2013!

Unglaublich wie die Zeit rast... wenn wir auch nur annähernd so schnell sein würden, dann würde es bei unserem Traum Podium helfen. Das letzte 24er 2012 steckte noch in unseren Köpfen, insbesondere die Tatsache, das wir 45min vor Rennende unseren sicher geglaubten Platz 3 durch einen technischen Defekt verloren hatten. Der Achsbolzen vorne links hat den anhaltenden Beanspruchungen, der überwiegend rechts gefahrenen Kurven, nicht standhalten können. Öni musste mit dem defekten Kart eine ganze Runde auf 3 Rädern bis zur Box "eiern", um das Kart in die Werkstatt zu bringen. Hierdurch hatten wir 2012 nicht nur Platz 3 verloren, sondern sind bis auf Platz 5 "durchgereicht" worden.

Jetzt steht aber 2013 auf dem Kalender und wir gehen wieder an den Start zum legendären 24er in Can Picafort. Wie schon 2012 starten auch 2013 wieder Frank Oynhausen, Alex Miller, Dennis Knoebel, Yannick Wagner und die beiden Brüder Michael und Frank Kunz. Die einzelnen Stints und die damit verbundenen Zeiten und Leistungen von unseren Jungs lasse ich in dem nachfolgendem Bericht mal aus … Selbstverständlich sind auch wieder Wolfgang Knoebel als TC und Jürgen Wagner, sowie Volker "Kotti" Koczkowski mit an der Strecke. Als Ziel wurde wieder eine Platzierung in den Top 5 ausgegeben, wobei wir selbstverständlich auch wieder auf's Podium schielten...

Neben den altbekannten Teams und Gesichtern waren in diesem Jahr zahlreiche neue Teams am Start, was die Einschätzung des "Favoritenkreises" nicht erleichterte. Leider musste kurzfristig das rein spanische Team TEKA for Temps absagen. Diese teilweise doch recht schnellen Jungs hatten in den Jahren zuvor durch ihre spektakuläre Fahrweise immer für Spannung und "Stimmung" gesorgt. Mit etwas weniger sonnigem Temperament, hätten es die Jungs bestimmt auch mal weiter nach vorne geschafft... Dieses Jahr waren sie dann leider nicht dabei, schade...

Dafür waren jetzt viele neue Teams dabei, einige davon sind vom Namen her in Kartszene durchaus ein Begriff...
schnitzelalm.de, SFG Schönau, Toni Shirts Team (Österreich), Sensory Minds Racing (Schweiz), Kart 2000, Eco Energie (Russland), Hot Wheels 05, Voithofer Racing (Österreich), MSC New Generation (Österreich), Loca 4 Fun.

BKS Racing 1 (Lux), BKS Racing 2 (Lux), KSF Bosch Team 1, KSF Bosch Team 2, KSF Bosch Team 3, Micro Machines, Dream Multimedia, SAX Racing, Gulf Racing Fans, German Old Stars 50+, ISYKO Hot Rod Racing, sind dann die Teams, welche auf ein Malle nicht zum ersten Mal an den Start gehen.

Also insgesamt 21 Teams aus 5 Nationen!!!

21 Teams... das ist ne Hausnummer! Da durfte man gespannt sein, wie das Veranstalterteam rund um Paul + Katharina Dravenau das ganze Event logistisch und organisatorisch stemmen wird.

21 Teams... wollten im Kreis fahren. Auch mussten ja wieder neue Karts, nebst Motor angeschafft werden, um den jetzt 21 Teams ein 24h taugliches Gefährt zur Verfügung stellen zu können. Was ist mit ausreichend Ersatzteilen im Falle eines Unfall, oder technischen Defekt. Dann war da noch die große unangenehme Frage, die über allem schwebte: "Wie gleichwertig werden die Motoren aus 3 verschiedenen Generationen sein?" Im Vorjahr wurden von den Teams noch diverse Leistungsunterschiede der Motoren ausgemacht, welche bereits aus 2 verschiedenen Generationen stammten. Wie sollte es sich dann erst dieses Jahr darstellen, wenn mit 3 verschiedenen Generationen gestartet wird? Und dann vor Ort auch noch die Nachricht das mit einem neuen Reifen gefahren wird. Die guten alten Heidenau die wir alle kannten wurden jetzt durch BEBA Reifen ersetzt. Welcher Luftdruck, welches Setup ist für den BEBA geeignet? Wie verhält sich der Reifen in der Nacht, am Tag? Das war ein Fragezeichen, ein ganz großes!!!

21 Teams... welche ja auch im Rennverlauf beobachtet werden müssen. Nicht nur auf der Strecke, sondern auch in der Box und genauso bei der Kartvorbereitung.

Die Box hat sich in den vergangenen Rennen immer als Problemzone dargestellt, insbesondere das Einfahren in die Box, das Stoppen an der Haltelinie, der Vorläufer und dessen "Laufgeschwindigkeit", der Tankvorgang mit 90sec. Standzeitkontrolle, Aufpassen das keiner verbotenerweise bereits beim Tanken den Luftdruck ändert, oder gar Änderungen am Kart vornimmt (dafür war ein ausgewiesener Bereich in der Boxengasse bestimmt), Fahrerwechsel und die Boxenausfahrt, wiederum mit Vorläufer, hat immer wieder zu, naja sagen wir mal, emotionellen Unstimmigkeiten geführt, weil hier doch nicht immer alles Rund gelaufen ist und weil das eine oder andere Team halt unterschiedliche Definitionen zu Grunde legten. Es geht „nur“ um Sekunden, ja… aber vergangene 24h Rennen auf Malle haben gezeigt, das diese Sekunden durchaus Rennentscheidend sein können.

Auch auf der Strecke sind 21 Teams zu beobachten. Wer macht was wann wo und/oder fährt nach seinen eigenen Regeln ohne Rücksicht auf Verluste. Im großen und ganzen geht es auf Malle beim 24er gesittet zu, aber der eine oder andere "Ausreißer" auf der Strecke hat immer für teilweise böse Streitigkeiten gesorgt! Da war die Rennleitung nicht immer zu 100% im Bilde. Wer hat wen wann wo unsanft „angeschoben“ oder gar „abgeschossen“, wer war bei gelb zu schnell oder hat unter gelb „frecherweise“ überholt. Auch wenn es nur so banale Dinge, wie defekte oder blinkende Rücklichter, nicht gesicherte Fahrerausweise (die wirklich unangenehme Folgen bewirken können), die am Hals aus dem Overall hängen. Das alles will beobachtet und geahndet werden. Die Zusammenarbeit und Arbeitsweise der Streckenposten auf und neben der Strecke war in den letzten Jahren auch nicht immer im "grünen Bereich". Da musste ein Streckenposten auch schon mal von den Teams an der Strecke, oder gar von einem Fahrer selbst auf das Schwenken der gelben Flagge hingewiesen werden, wobei Schwenken der gelben Fahne auch schon mal ungewollt stattfand, weil die Streckenposten die „Gelbe“ schon mal unbeabsichtigt in den Wind hielten, oder flatternd unter dem Arm. Auch bei den Kartvorbereitungen war die Auslegung des Reglements nicht immer konfirm mit dem, was sich der Veranstalter unter dem „selbstverantwortlichen“ Setup vorstellte. Es wurde doch die eine oder andere, sagen wir mal „graue“ Aktion durchgeführt, um sich einen kleinen, aber feinen Setupvorteil zu verschaffen.

Die 24h von Malle 2013, mit 21 Teams und 3 Motorgenerationen und neuem Reifenhersteller! Das sollte mir ja was werden...

Los ging es am Donnerstag, wo sich die Teams zum ersten Mal komplett in der Boxengasse begegnet sind. Auch wenn es eine lockere Atmosphäre auf Malle ist, war trotzdem zu spüren, wie sich die Teams bereits untereinander abschätzend „beäugelten“.

Los ging es mit der Teamchefbesprechung, welche durchaus pünktlich stattgefunden hat und wo die Rennleitung mit Jogi und Philipp das Reglement noch mal dargelegt haben. Eigentlich alles wie gehabt, bis auf ein paar wichtige Änderungen, bzw. Ergänzungen welche durchweg positiv aufgenommen wurden. Unter anderem wurde erwähnt: Videoüberwachung in der Boxengasse! Auch das ein Teil der Strecke via Livestream im Internet, genauso wie das Livetiming, zu beobachten war. Das war ein Kriterium, welches sich im Rennverlauf positiv auf die Disziplin der Teams auswirkte. Alle relevanten Einstellmöglichkeiten am Chasis wurden versiegelt, genauso wie div. Motorenteile. Bei einem technischen Defekt, welcher zum „Stillstand“ des Karts auf der Strecke führt, muss der jeweilige Fahrer warten, bis das Pacekart rauskommt und das Kart unter sicheren Bedingungen bei gelb geborgen werden kann. (Die Vergangenheit hat gezeigt, dass hierbei immer wieder zu heiklen Situationen kam, wodurch die Gesundheit der Beteiligten nicht immer sicher gestellt war). Die Frage bis wann man während der Pacekartphase in die Box einfahren darf und wo sich dieses im Feld einordnet, wurde auch genau definiert. Das führte zwar zu Diskussionen, wurde aber dennoch von allen „abgesegnet“. Wann wer wo während des Boxenstopps was am Kart „erledigen“ durfte wurde festgelegt, wie auch das erlaubte Verhalten eines Fahrers, wenn dieser „abgeflogen“ ist und das Kart evtl. selber bergen kann.

Zu Schluss der Teamchefbesprechung wurde die Frage in den Raum gestellt, wie der Veranstalter die Problematik mit den 3 verschiedenen Motorengeneration in den Griff bekommen will. Hierzu versprachen Paul und Jupp (Ein über die Grenzen hinaus bekannter Motorenspezialist, der im Motorsport seinen guten Ruf auf Spiel setzten würde, wenn er nicht Wort halten könnte), das sie alle Motoren auf einen annähernd gleichen Stand gebracht hätten. Die Gemüter waren beruhigt. An dieser Stelle hätte ich mir seitens des Veranstalters gewünscht, das er evtl. selbst die „Geschichte“ mit den Motoren anspricht. Keiner hätte es ihm übel genommen, wenn er „Tacheles“ geredet und von sich aus erwähnt hätte, das die Motoren von „Jupp“ auf einen Stand gebracht worden sind. Weiter ging es mit der Kartverlosung. 13… 13… 13… Wir haben die 13 gezogen und waren mit dieser Zahl durchaus glücklich und zufrieden. Wer ist denn schon abergläubisch…

Ein Pfiff hallte durch die Boxengasse und ab jetzt hatte man eine Stunde Zeit für die Kartvorbereitung, bis es dann zum freien Training auf die Piste ging (Die Teams durften aber durchaus länger an den Kart arbeiten, was dann jedoch die Trainingszeit verkürzen würde). Die Rennleitung mit Jogi und Philipp achtete mit „Argusaugen“ darauf, das nicht reglementwidriges an den Kart verändert wurde. Die versiegelten Einstellmöglichkeiten bewirkten ihr übriges und gaben allen Teams das Gefühl und die Gewissheit, dass alles regelkonform ist und bleibt. Interessant war zu beobachten, mit wie viel Aufwand und Mühe viele der Kart Optisch und Technisch „aufgerüstet“ wurden. Die tollsten Beleuchtungen, extra für Malle hergestellte Aufklebersets für die Karts, sogar Lenkräder, welche an die F1 erinnerten waren zu bestaunen. Nichte jedes Team legte Wert auf das „Äussere“ und konzentrierte sich mehr auf das Setup und darauf pünktlich auf die Piste zu kommen.

Wobei… Die BEBA Reifen… Es waren Teams am Start, welche die Reifen aus der GTC, oder von der eigenen Kartbahn kannten, andere Teams wiederum hatten überhaupt keine Ahnung, welcher Druck den der optimale sein dürfte. Hierzu war extra der „BEBA-Mensch“ vor Ort und hat den Teams mit dem einen oder anderen (nicht zu detaillierten Tipp) unter die Arme gegriffen und eine Empfehlung zum Druck ausgesprochen. In wie weit diese Empfehlungen eingehalten worden sind, wird wohl jedes Team für sich behalten, da man das freie Training intensiv genutzt hat das möglichst beste Setup heraus zu finden.

60 Minuten freies Training… zeigten, dass die üblichen Verdächtigen wieder mit den Zeiten vorne dabei waren, aber auch, dass die neu eingestiegenen Teams sehr hochwertige Pilotinnen und Piloten am Start hatten, wobei die Zeiten noch nicht so ganz aussagekräftig sind, weil ja noch bis zum Schluss der 60min experimentiert wurde. Nach Ende der 60min waren dann deutliche Bedenken unter Teams zu Erkennen, weil der linke Vorderreifen bei der Mehrzahl der Teams „unheimliche“ Verschleißspuren aufwies. Würde der Reifen 24h halten? Es gab aber auch Teams, da waren die Reifen wie neu! Also nur am Reifen konnte es nicht liegen, sondern doch auch am Druck, am Setup (wir durften den Radabstand vorne und hinten selber einstellen) und auch am jeweiligen Fahrer. Wir waren mit unserem gewählten Druck und Setup zufrieden, hatte jedoch bedenken, das der Reifen die 24h nicht „durchhalten“ würde. So… Der Donnerstag war gelaufen und die Karts standen im Parc Ferme.

Freitagmorgen… Mit etwas Verzögerung startete das freie Training, welches von den Teams noch mal zur Optimierung des Setup nutzen, oder auch nicht… Noch immer war nicht zu erkennen, welches Team denn auch über die Dauer der 24h vorne mitspielen würde. Auch nicht als es in das herbeigesehnte Qualiy ging. Nicht alle Teams gingen von Anfang an auf die Strecke, sondern warteten doch recht lange, bis der auserwählte Qualiyfahrer ins Volante griff. Es folgte der erste Schlagabtausch und die Startaufstellung zeigte dann doch die eine oder andere Überraschung…

1. BKS 1 (52:360)
2. Schnitzelalm (52:597)
3. KSF Bosch 1 (52:805)
4. Sax Racing (52:983)
5. Semsory Minds (53:201)
6. Dream Multimedia (53:313)
7. ISYKO Hot Rod Racing (53:354)
8. Toni (Polster) Shirts (53:373)
9. KSF Bosch 2 (53:400)
10. BKS 2 (53:415)
11. Kart 2000 (53:431)
12. Eco Energy (53:547)
13. Hot Wheels 05 (53:552)
14. German old Stars (53:773)
15. Voithofer Racing (53:842)
16. Micro Machines (53:916)
17. SFG Schönau (54:156)
18. Loca for Fun (54:416)
19. MSC New Generation (54:487)
20. Gulf Racing Fans (55:055)
21. KSF Bosch 3 (55:078)

Die nächste Überraschung:

1-4 im Bereich von 6/10
5-16 im Bereich von 6/10
17-19 im Bereich von 3/10
20-21 im Bereich von 2/100

Paul und Jupp hatten Wort gehalten! Die jeweiligen Zeiten kann jeder einsehen, wobei jedem klar sein muss, das die Teams für das Setup selber verantwortlich sind. Das sind aber absolut nachvollziehbare zeitliche Differenzen, die auf ein spannendes Rennen hoffen liessen…

Der Start… Unglaublich welche Perfomance BKS 1 an den Start legte. Schon nach kurzer Zeit hatten sich die Jungs aus LUX einen beachtlichen Vorsprung herausgefahren. Dahinter fanden dann die üblichen Kämpfe um die Positionen statt, welche auch BKS 1 zu Gute kamen. Das ich ich nicht das gesamte Starterfeld im Auge behalten habe, sondern mich auf uns, die #13 ISYKO HRR konzentriert habe, möge man mir an dieser Stelle verzeihen, weil wir von Start an, mit Michael am Steuer, Druck von hinten bekamen. Da waren schon sauschnelle Teams unterwegs. Hatten wir uns verzockt? Aber gut, das Rennen wird nicht in den ersten Runden und auch nicht in der ersten Stunde entschieden. Michael gab dem Druck von hinten nach und liess sich bis auf Position 10 zurückfallen, welche wir dann aber sicher im Griff hatten. Das Rennen nahm seinen Verlauf, wobei sich BKS, Bosch, Sax, Dream, in den Spitzenpositionen festsetzen konnten. Bosch, Sax und Dream, mit denen war vorne definitiv zu rechnen, aber BKS überraschte alle! Die Jungs von Jerry hatten in den Jahren zuvor immer wieder zu Beginn der Rennen vorne mitgemischt, aber dieses Jahr waren die auch nach 2 Stunden ganz vorne. Das die Jungs von BKS es wirklich können, wussten wir alle, aber sollten die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren ihre Wirkung zeigen und BKS hat dazu gelernt? Bisher haben die Jungs bereits zu Beginn der 24er ihr Kart weggeschmissen und sind unaufholbar zurückgefallen. Andere Teams, die in der Startaufstellung noch weiter vorne zu finden waren sind nach den ersten Boxenstopps und Fahrerwechseln zurückgefallen, so dass auch wir wieder bis auf 7 vorgefahren sind. Thema zurückgefallen. Bereits in den ersten Runden haben wir mit großem Bedauern mit ansehen müssen, wie die lieben Freunde von den MicroMachines zum ersten Mal in die Werkstatt mussten (leider bleib es nicht bei diesem einem Besuch, wie sich im Laufe des Rennen zeigte).

Jetzt überschlugen sich die Ereignisse auf der Strecke, es gab in den ersten Stunden mehrere technische defekte und Unfälle, die dann Pacekartphasen einleiteten. Wir hatten zwischenzeitlich auch schon gewechselt und einer der Wechsel passte genau mit einer Pacekartphase und spülte uns, auch bedingt durch das Pech von SAX Racing, nach 2:45h auf die Position 3 im Gesamtklassement wo wir jetzt in der „Boschzange“ waren (1. BKS 1, 2. Bosch 1, 3. ISYKO, 4. Bosch 2). Ich habe leider nur Screenshots vom Livetiming der ersten 6 Plätze, so dass ich nicht weiß, wo SAX sich nach dem Pech wieder eingereiht hat. Das Pacekart sollte auch im weiteren Rennverlauf noch die eine oder andere entscheidende Rolle spielen, wie sich zeigen wird.

Ab 2:45 waren wir auf Podiumskurs, nach 4.10 waren wir sogar mal auf Pos. 2, hinter dem dauerführenden BKS 1, gefolgt von Bosch 2 + 1, dahinter waren auf 4 aber auch ständig die Dreams in Lauerstellung.

Mir fehlt die Übersicht um genau beschreiben zu können, wie oft die Micros, Sax und Bosch ungeplant in der Werkstatt waren, schade fand ich das ein Werkstattbesuch von SAX mit dem unsportlichen Applaus eines anderen Spitzenteams „honoriert“ wurde. Das gehört sich nicht und bedarf einer Entschuldigung!

Platz 3… Irgendwie hatten wir uns da festgesetzt, nach 6:13 waren wir wieder in der Boschzange, als Sax schon wieder in die Werkstatt musste… Dieses mal ist Karsten kurz vor der Box stehen geblieben und hat vorbildlich im Kart gewartet um von den Streckenposten in die Box geschoben zu werden. Ich weiß nicht, ob das jedes andere Top Team auch so gehandhabt hätte? Die Sekunden verstrichen bis Karsten endlich in der Box war. Auf jeden Fall hat Karsten, sich an die in der Teamchefbesprechung vereinbarte Regel gehalten und somit keine zusätzliche Strafe herausgefordert. Respekt Karsten, das gehört unbedingt gewürdigt! Was war die Ursache für den Defekt am Sax Kart? Es stellte sich heraus, das die Antriebseinheit (Kettenrad/Ritzel) defekt war, ich konnte nur sehen, das die Kette geschlossen über der Achse hing, mehr war von meinem Standort nicht zu sehen. Karsten musste ins Ersatzkart wechseln, was jetzt und auch beim Rückwechsel wieder viel Zeit kosten würde. War es das für Sax Racing?


Es ging in die Nacht. Die Beleuchtung an den Karts wurde eingeschaltet. Jetzt waren die unterschiedlichsten Varianten der Kartbeleuchtung zu sehen. Von einfach, aber dran, bis Rundumlicht mit farblich abgestimmten Helmdesign. Halten auch alle Beleuchtungsvarianten den Ansprüchen der Strecke stand? Muss das eine oder andere Team evtl. doch für einen zusätzlichen Stopp in die Box um das in der Nacht so wichtige Licht zu reparieren? ja, es zeigte sich, das auch dieses Jahr wieder die eine oder andere Beleuchtung ihren Dienst verweigerte und damit wertvolle Zeit gekostet hat.

Zwischenzeitlich haben wir bei unseren Stopps immer wieder einen kritischen Blick auf unsere Reifen geworfen. Sie scheinen zu halten und unser gewählter Luftdruck zu funktionieren. Die Zeiten auf dem Monitor bestätigten unser Setup. Platz 3 konnte gehalten werden.

Die Werkstatt rund um Michael und Jupp hat inzwischen das technische Problem mit dem Antrieb (Kettenrad/Kette) analysiert und es wurde der sogenannte „technische Pflichtstopp“ vorgezogen um das Problem zu beheben.

Überhaupt hat sich die Werstatt mal wieder selbst übertroffen und alles kartmenschenmögliche unternommen, um die 21 Karts auf der Strecke zu halten (was aber leider im Verlauf des Rennens bei 2 Karts wirklich nicht mehr möglich war). Wahnsinn Jungs! Das macht Euch so schnell keiner nach...

Thema Antrieb: Teams, welche auf Grund des technisches Problem einen Ausfall zu verzeichnen hatten bekamen die Zeit wieder gut geschrieben. Ich weiß nicht mehr wer alles dazu gehörte und wie viele Teams es waren, es gab hierzu aber einen Aushang der von allen eingesehen werden konnte. Sax war auch dabei und war somit zwar nicht wieder komplett im Rennen, aber wie diese „versaxten“ Jungs kennt, der weiß: Die geben nicht auf… Nach wie vor, wie auch schon bei dem anderen Pech, was sie dieses Jahr verfolgte, holten sie mit einer schier unglaublichen Performance auf. Toll Jungs!

Nachts um 1:29 waren wir immer noch auf 3, vorne weg fuhr BKS 1, gefolgt von Bosch 1. hinter uns waren die Dreams nach wie vor in Lauerstellung, welche mittlerweile an Bosch 2 vorbei waren. Semsory Minds lagen auf 6. Wie gesagt, ich habe immer nur die ersten 6 auf meinem Screenshot, was ja auch für uns reichte… Aber wo war Sax? Ich weiß nur noch, das Sax unglaubliche Zeiten in den Asphalt gebrannt hat und in Riesenschritten wieder nach vorne kam. Die Zeiten im Feld purzelten allgemein nach unten, aber Sax fuhr nach wie vor mit einer unglaublichen Speed stetig nach vorne. Dream drückte von hinten, wobei wir fast 3 Runden Vorsprung auf Dream hatten, was aber durch die unterschiedliche Boxenstrategie nie wirklich zu bestätigen war. Überhaupt war es spannend und interessant zu beobachten wer welche Strategie für sich auserkoren hatte. Es war aber zu erkennen, dass wir nicht ganz falsch gelegen haben.

An dieser Stelle möchte ich auch unbedingt das funktionierende Livetiming und auch den Livestream erwähnen, beide Funktionen waren im Internet zu verfolgen, was dazu führte, das viele freunde und Fans daheim vor dem PC hockten und Ihren Favoriten die Daumen drückten. Auch war es an der Strecke entspannter, weil man nicht ständig auf FB, oder per SMS Informationen weitergeben musste. Das war jetzt online möglich und wurde ausgiebig genutzt. Auch das Geschehen in der Boxengasse, welches Videoüberwacht wurde war meiner Meinung nach deutlich disziplinierter als die Jahre zuvor, man konnte sogar Teams beobachten, die nicht nur an der Haltelinie gestoppt haben, sondern auch die Hände vom Lenkrad genommen und nach oben gehalten haben, um deutlich zu signalisieren ich stehe! Okay, der eine oder andere hat dann doch die Linie überrollt, teilweise mit, aber auch hin und wieder ohne Bestrafung. Nix desto trotz, die Kameraüberwachung hat aus meine Sicht ihren Dienst mehr als erfüllt. Es gibt nur einen Wehrmutstropfen. Die Schrittgeschwindigkeit, die der „Vorläufer“ an den Tag zu legen hat. Hier sind nach wie vor durchaus sehr unterschiedliche Definitionen zu erkennen, aber zu mindest stimmt der Ansatz, welcher aber noch ein wenig besser „ausgetüfftelt“ werden könnte.

Es war gegen 3:00 Uhr morgens, als ich Alex in Hotel gebracht habe und mich selber kurzweilig hingelegt habe. Noch mal schnell ins Livetiming geschaut (iPhone App). Was war denn jetzt los? Die Zeiten entsprachen nicht den „normalen“ Rundenzeiten, dann wieder doch, dann wieder nicht, dann wieder doch… Was ist passiert?

Schlafpause, keine Informationen…

Kurz nach 6:00 nach ein wenig Schlaf wieder der Blick auf Livetiming. 1 BKS, 2 Dream, 3. ISYKO, 4 Semsory Minds, 5. Bosch 2, 6. Bosch 1… MicroMachines nicht mehr im Rennen, HotWheels raus!!!

Holla die Waldfee, jetzt aber ganz schnell hoch an die Strecke, jetzt brauche ich Info. Dennis kam mir freudestrahlend entgegen. Es hat kurz geregnet, da war Chaos, genau bei dem Schauer, den ich mir gewünscht habe, war ich im Kart… Wir und die Dreams konnten diese ca. 30min. nutzen um ein gewisses Polster heraus zu fahren. Okay, das war die eine Sache, aber der Regen kann doch nicht das alles bewirkt haben. Nein, Bosch und Sax hatten wieder mal Pech. Micros haben wohl mehrere Abflüge gehabt und das Kart dann wohl in der 887 Runde ganz geschrottet, aus und vorbei… Die Hotwheels haben es Ihnen in der 1052 Runde nachgemacht. Warum ist Dream denn jetzt vor uns? Ah, Dream hatte Glück bei den Phaskartphasen, genauso wie wir am Anfang und hat bei den Wechseln praktisch keine Zeit verloren und… wir haben eine Schwarze bekommen, weil ein Teamchef darauf hingewiesen hat, das wir zusammen mit Eco Energie bei gelb überholt haben sollen. Die Eco Jungs waren total aufgebracht (Die haben an dieser Stelle nicht geschwenkt, war deren Aussage). Etwas enttäuscht, aber gelb ist gelb und da darf nicht überholt werden, wenn es denn so ist, habe ich versucht das Gesamtklassement zu realisieren.

Unglaublich! 7:02 Morgens und wir waren auf Pos. 3 mit 2-3 Runden Rückstand auf Dream und 2 Runden Vorsprung auf Bosch 1+2. Dazwischen war noch Semsory Mind, aber da stand gerade der Boxenstopp an, wodurch sie vom vorübergehenden Platz 4 wieder verschwanden.

Ich habe bereits zu Beginn des Rennen, als wir erstmalig auf 3 geführt wurden, immer wieder an meine Freunde gepostet: Das Rennen ist lang, ein Podestplatz unrealistisch, Top 5 ist mit viel Glück drin… Ich habe es gehofft, geträumt, um viele gedrückte Daumen gebeten… Ich habe 2.45 nach Rennstart geschrieben: Von mir aus kann das Rennen jetzt abgewunken werden… Jetzt stehen wir immer noch auf 3… Und es sind trotzdem noch 4 lange Stunden und 35 Minuten zu fahren. Eigentlich war ich bisher ganz ruhig und entspannt, aber so langsam merke ich, wie es in mir pocht… Ist vielleicht doch zu schaffen?

Wo war Sax? Erst um 10:23 taucht Sax wieder in meinen Scrennshots auf, jetzt auf Pos. 6 mit 2 Runden Rückstand auf uns. Warum Sax, warum denke ich ausschliesslich an Sax? Ganz einfach… Die Zeiten in der Nacht und am frühen morgen zeigten auf, das Bosch 1+2 mittlerweile überwiegend 54 niedrig bis mitte und auch schon mal eine 55 gefahren ist. Ungewöhnlich für Bosch, aber der Monitor zeigte diese Zeiten, Selbst BKS ganz vorne ist nicht mehr diese unglaubliche Speed gegangen, aus den 52-53er Zeiten sind dann auch „nur noch“ 54er, ja auch 55er geworden. Dream konnte sogar an dem Vorsprung von BKS stetig etwas „abknabbern“. Wir waren in unserem Zeitenfenster geblieben, in der Nacht waren von den Zeiten her auch hin und wieder unter den Top 3 im Feld. Aber eben diese „versaxten“ Jungs, die haben ständig auf die Tube gedrückt und kaum nachgelassen, im Gegenteil, die Zeiten auf dem Monitor ließen ein spannendes Finale vermuten. Bosch hatte denen nix mehr entgegenzusetzen. Sax Racing kam… und wie!!

10:50 Uhr, Time to go: 01:37:12 bis Rennende. Ein Traum rückt näher, aber auch Sax Racing. BKS 1 an der Spitze mit 2 Runden Vorsprung auf Dream, Dahinter Wir, dann Bosch 2, dahinter hat sich aber auch schon Sax Racing zwischen die beiden Bosch Teams auf 5 vorgefahren. Sax hat dabei mal eben in der 1210 Runde die Teambestzeit mit 53:009 aufgestellt!!! Unsere Zeiten weichten jetzt aber auch nur noch 1-2-3,4 5/10 von Sax Racing ab, unser Vorsprung schmolz, aber nicht so schnell, wie man es zwischendurch hätte denken können. Unsere Reifen hielten, alles richtig gemacht mit dem Setup. Auch wir fuhren erst in Runde 1460 unsere Bestzeit mit 53:376… Von da an waren es dann durchschnittlich 53er Zeiten, das könnte passen. Sax fuhr mittlerweile auf Bosch 2 auf und lieferte sich einen Rundenlang einen packenden, wirklich sauber gefahrenen Kampf um Pos. 4. Letztendlich musste Bosch 2 sich aber diesen „versaxten“ Racern geschlagen geben und Sax überholte Bosch 2 mit einem tadellosen Manöver, gegen das Bosch sich lange gewehrt hatte. Dieser 2-Kampf lies unseren Vorsprung wieder etwas ansteigen und das Podest winkte schon.

Noch 17 Minuten zu fahren. An der Spitze auf 1+2 tat sich nicht mehr viel, aber auch BKS 1 und Dream stand die Spannung ins Gesicht geschrieben. Kann es bei einem Langstreckenrennen doch auch in den letzten Minuten immer noch zu einem technischen Defekt kommen, oder beim Überrunden zu einer Kollision mit einem Ausritt in Kiesbett. Genau diese Gedanken und Spannung zeigte sich jetzt noch deutlicher als zuvor in unseren Gesichtern. Wir, wie auch viele andere versammelten uns geschlossen an der Strecke um unseren Fahrer weiter anzufeuern. Der Abstand zu Sax Racing schmolz kaum noch, zumal auch die letzte Hoffnung von Sax erloschen, war, das wir evtl. noch einmal hätten wechseln müssen. Nein, dieser letzte Wechsel hatte schon längst stattgefunden und wenn jetzt nichts mehr schief geht, dann… ja dann könnte es klappen mit dem Treppchen.

Um 12:23 nahm Rennleiter Jogi die schwarz-weiß karierte Zielflagge in die Hand und zeigte den Fahrern an, das die letzten Runden zu fahren sind. Unser Abstand zu Sax war stabil und wir drückten die Daumen das jetzt nix mehr passiert. Bitte bitte bitte bitte… Kart halte durch! Jogi zeigt noch 2 Runden an. Bitte bitte bitte bitte… Kart halte durch! Jetzt nur der Daumen, die letzte Runde. Bitte bitte bitte bitte… Kart halte durch! Die Zielflagge wird geschwenkt, endlich!!! BKS 1 passiert diese unter dem Jubel des teams und dem Applaus der Zuschauer, Dream kommt, wird abgewunken und ist im Ziel… Wo bleibt Michael, wo bleibt unsere 13? Da sind sie, kommen gerade über die Gegengerade, die letzte Kurve, nur noch 50 Meter und jetzt… JAAAAAAHHHHH!!! Platz 3 beim legendären 24h Rennen auf Mallorca in Can Picafort!!!

An dieser Stelle muss ich mich entschuldigen, das ich es versäumt habe einen Screenshot vom Zieleinlauf zu machen Leider kann ich deshalb nicht das Gesamtklassement zum Zieleinlauf hier auflisten. Vielleicht kann es ja jemand nachtragen.

Unglaublich, Unfassbar, Tränen fliessen, ich freue mich, ich freue mich so sehr… Die Anspannung weicht der Erleichterung… Wir umarmen uns und klatschen uns ab, dann Gratulation an alle anderen, BKS, Dream, Bosch… Nur die Jungs von Sax stehen etwas abseits noch an der Boxeneinfahrt. Ich laufe rüber und drücke jeden einzelnen von Ihnen und bedanke mich… Nicht für einen geschenkten Platz 3, nein den haben die Jungs uns nicht geschenkt, ganz bestimmt nicht. Ich weiß wirklich nicht wofür, aber ich habe einfach nur danke gesagt und ich glaube die Jungs haben mich verstanden!

Das Rennen ist vorbei. Ein kaltes Bier wird aufgemacht und zischt den Hals herunter. Teamfotos werden gemacht, die Karts werden zurückgerüstet und man verabredet sich, um später ab 18:00 mit allen Teams die Siegerehrung zu feiern.

Hier wird erst allen gedankt, die das Rennen mit Ihrem Einsatz und Engagement ermöglicht haben, den Jungs aus der Werkstatt, der Rennleitung, den 2(1/2) Damen mit dem Papierkrieg, dem Team von Tabaluga die uns an der Strecke versorgt haben, einfach allen die für dieses Rennen Einsatz gezeigt haben. Auch von mir sei an dieser Stelle noch mal der allergrößte Dank ausgesprochen

Die Siegerehrung verlief dann recht unspektakulär, was dieses tolle 24h Rennen auf Malle im Gesamterlebnis dann leider ein wenig schmälerte. Katharina gab sich wirklich die allergrößte Mühe, kam aber mit Ihrer Stimme nicht gegen die ungeduldige Gesellschaft der ausgelaugten und müden Teams an. Neben den Pokalen für jede Platzierung erhielten die Teams das heiß begehrte Mallorca 24h Rennen T-Shirt (dieses Mal in Rot). Wirklich Schade war, das es kein Podest, oder Treppchen gab, oder zumindest eine Art davon, auf dem man hätte stehen können.

Weil… Wir wollten unbedingt dahin, auf’s Podest. Im Ergebnis haben wir es geschafft, bestiegen haben wir es nicht… Und Fotos gibt leider auch keine. Schade

Die Siegerehrung war als große Abschlussfeier geplant, man muss aber ehrlicherweise zugeben, dass die letzten Stunden einfach zu heftig waren. Die mit Live Musik und Verpflegung organisierte Feier hat leider nicht den gebührenden Zuspruch gefunden, weil einfach alle zu kaputt waren… Eine „einfache“ Siegerehrung direkt nach dem Rennen, mit Podest, Champus und ausreichend Bier hätte bestimmt besser gefallen. Abgespannt, verschwitzt, von Bier und Champagner/Sekt stinkend, aber trotzdem Glücklich und erleichtert. Das wäre was gewesen, ungezügelt, emotionale Bilder wären garantiert gewesen. So wie man es von den großen Vorbildern im Motorsport kennt. Weniger ist manchmal mehr

Aber jetzt das große Fazit (Auch wenn ich weiß, das es nicht objektiv, weil aus meiner Sicht geschrieben, ist):

Die 24h von Mallorca 2013 haben gezeigt, das es eine absolut lohnende Veranstaltung für kartbegeisterte Freunde ist. Es wurden wieder mal viele neue Bekanntschaften gefunden und vorhandene gepflegt. Ja, den einen kann man nicht ab, klar ist auch, das man nicht mit jedem auskommt, aber das gesamte Erlebnis macht Malle zu dem was es ist und hoffentlich auch bleiben wird

DAS KARTERLEBNIS AUF DER INSEL, MIT EINEM EINZIGARTIGEM CHARME UND FLAIR…

Wir kommen wieder, das Ziel ist klar… Auf’s Podest, aber auf ein Richtiges Das Träume und Wünsche in Erfüllung gehen hat uns dieses Jahr 2013 gezeigt, also warum nicht weiterträumen?

Viele lieben Grüße

Euer Kotti und Team mit Wolle, Jürgen, Alex, Dennis, Frank, Michael, Yannick und Öni


Wir sehen uns im Oktober 2013

Platz 4 in Eupen beim RRR - Cup 2013

Nach Platz 7 im ersten Rennen in Essen des RRR - Cup 2013

sprang Platz 4 dann in Eupen heraus. Dieses Jahr werden wir uns noch mehr anstrengen müßen um weiter nach vorne zu kommen.

Bei beiden Rennen harderten wir mit unseren Karts.

Auf nach Limburg.

Perfekter Start in das Rennjahr 2013

Das erste Rennen der Saison führte uns zum ALKC 2013 nach Gevelsberg. Gute gelaunt wollten wir mit Dennis und Björn (erster Off, Start bei Isyko) im Raceteam und Mallo und Kotti für Orange p.b. Ma²

an den Start gehen, aber wie der Teufel das so will wurde ein Tag davor Kotti von der Hexe geschossen. Also wurde Roy von Kotti für Orange zwangsverpflichtet mit mir zu fahren.

 

Und soll ich euch was sagen: Er  fuhr alle in Grund und Boden. Pool und Rennbestzeit von Roy und das wir ´´nur´´ zweiter geworden sind, lag am Kartausfall, was uns mind 2 Rd. kostete. Der Sieg ging dann unangefochten mit 3 Rd. Vorsprung an das Isyko Kartracing. Dennis fuhr noch die 3. schnellste Rund heraus und Björn mit der Prämiere im Team war ohne Fehl und Tadel!

 

Platz 1 und 2 was wollen wir mehr!

 

Der Kampf um Platz 3 war hart umkämpft. Es sah eine Weile so aus als würde Black + Wight 1 es schaffen, aber YBBS hatte am Ende die Nase vorne. Wir freuen uns schon auf die nächsten Rennen.

Keep racing Mallo

 

UPDATE 13.03.2015

Was steht an...

 

24 Stunden Grimma

Lap's Kartcenter

Grimma (Sachsen), D

29.-30.08.2015

 

24 Horas Open Kart

Ciudad de los Califas

Villafranca (Andalusien), ES

17.-18.10.2015

RRR Cup 2013 Endstand
P1 Streetfighter RT

P2 Adler GP

P3 ISYKO Kartracing

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P8 ISYKO Orange p.b.Ma²

GTR Ranking 03.2015

German Team Championship

P23 ISYKO Kartracing

 

Endstand 2014 in der GTR

GTR Liste 22.02.2015.pdf

P17 ISYKO Kartracing

P64 ISYKO Orange p.b.Ma²